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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Die Staatsausgaben
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

323 3. Buch. Die Staatsausgaben. 
mit einem Gehalt von 100 Pfund, das im Laufe von 10 Jahren 
bis 350 Pfund stieg. Im Finanzministerium bezogen die höheren 
Beamten (Principal clerks) ein Gehalt von 1000— 1100 Pfund. Im 
Ministerium des Innern bezog der höchste Beamte ein Gehalt von 
2000 Pfund, die Mehrzahl der Beamten 400 Pfund und mehr. 
Noch höher waren die Gehälter im Dienste der ostindischen Re- 
gierung. Wer diese Laufbahn betrat, bekam sogleich 200 Pfund, 
damit er an einer englischen Universität das ostindische Recht und 
die Sprachen studiere. Der Anfangsgehalt betrug 400 Pfund und 
das Gehalt stieg dann bis 2000 Pfund. Nach kurzer Dienstzeit 
(in der Regel 10 Jahre) ging der Beamte in Ruhestand und bezog 
ein Gehalt von mindestens ein Viertel des bisherigen Gehaltes. 
Jedes sechste Jahr konnte der Beamte ein Jahr Urlaub erhalten 
mit der Hälfte seines Gehaltes und jedes Jahr drei Monate mit 
vollem Gehalt ?). 
Das Gegenstück von schlecht bezahlten Beamten mit allen 
nachteiligen Folgen dieses Zustandes bieten die Vereinigten Staaten 
von Nordamerika. Die höchste Bezahlung betrug beiläufig 8000 
Dollar, aber auch in sehr angesehener Stellung war das Gehalt nicht 
mehr als 2500—3000 Dollar. Hierzu kommt noch, daß die Be- 
amten kein Ruhegehalt genossen, ja auch darauf konnten sie nicht 
rechnen, daß sie ihre Stellen behielten, denn jede Präsidentenwahl 
zog die Entlassung einer Unzahl von Beamten und Anstellung 
neuer (die sogenannte „Rotation“) nach sich, vom Minister bis zur 
Finanzwache. 
5. Tagegelder. Noch einige Bemerkungen über Tagegelder, 
Diäten. Die Diäten dienen zum Ersatz der mit Amtsfunktionen 
verbundenen Kosten. Die Diäten sind in der Regel nach Rang- 
klassen abgestuft. Natürlich ist auch hier zu sparen, sind über- 
flüssige Reisen zu vermeiden. Bei notwendigen Reisen sollen aber 
die Diäten die rationellen, unvermeidlichen Kosten decken, freilich 
nicht übersteigen. Decken die Tagegelder die Kosten nicht, so ist 
dies entweder ein Abzug am Gehalt, wenn der Beamtete trotzdem 
seine Pflicht tut und an dem Orte seines Reisezieles funktioniert 
oder aber ist es eine unzweckmäßige Ausgabe, wenn derselbe nach 
Hause eilt und seine Aufgabe schlecht erfüllt. Mancher Finanz- 
direktor hat mir erklärt, daß er eine ergiebigere Steuerbemessung 
aufweisen könnte, wenn seine Beamten genügende Tagegelder er- 
hielten; so aber trachten sie möglichst rasch ihrer Aufgabe ledig 
zu werden und eilen nach Hause. 
6. Der Weltkrieg. Die Misere der Beamtenwelt hat der 
*) Steffen, England als Weltmacht (Stuttgart 1899), S. 193. 
VoC
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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