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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Die Staatsausgaben
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

142 3. Buch. Die Staatsausgaben. 
die Zerstörung von Werten und Ersatz aller durch den Krieg ver- 
ursachten Schäden verursacht sind. Dagegen glaube ich den Wert 
der geopferten Menschenleben, die Verluste von produktiver Arbeits- 
leistung und durch Invalidität, Krankheit verursachten Minderung 
von Arbeitskraft in Rechnung stellen zu müssen. Nur gilt zu be- 
merken, daß hier genaue rechnerische, gewissermaßen buchhaltungs- 
mäßige Werte nicht zu erreichen sind und der verschiedenen 
Methode, Auffassung weiter Spielraum geboten ist. Gibt es ja 
auch viele wertlose, ja sogar schädliche Leben und viele solche 
Leben, die höchstens an Wert soviel produzieren, was ihre eigene 
Erhaltung notwendig macht. Freilich kann hiergegen eingewendet 
werden, daß die letzteren oft einen hohen militärischen, ja auch 
ethischen Wert repräsentieren, doch ist hier die wirtschaftliche Be- 
wertung an ihre Grenze gelangt. Die Berechnungen der Statistik 
werden sich mit Sicherheit immer nur auf dem Gebiete des Sach- 
und Geldwertes bewegen und die immateriellen Werte nur ungenau 
erfassen. Ganz abgesehen davon, daß, wie ein Schriftsteller sagt, 
der Verlust an Leben sich weder in Geld ausdrücken noch in Geld 
Ersatz und Trost finden läßt). Foville schätzt den Kapital- 
verlust für jeden gefallenen Soldaten auf 120 £=— 2400 Mark. 
Edgeworth berechnet auf dieser Basis für England den Verlust 
in einem Jahre des Weltkrieges auf beiläufig 300 Millionen £ 
= 6 Milliarden Mark. 
Was endlich die Unterbrechung der Produktion, eventuell die 
dauernde Minderung ihrer Leistungsfähigkeit betrifft, so ist auch 
hier die Statistik nicht in der Lage, feste Grundlagen zu bieten, 
wenn sich wohl im einzelnen manche Folgen genau fixieren lassen. 
Wenn wir nicht die Kriegskosten, sondern überhaupt die nach- 
teiligen Folgen des Kriegs für das Wirtschaftsleben untersuchen 
wollen, dann müßten ja viele andere Momente noch in Betracht 
kommen, so die Zerstörung wichtiger wirtschaftlicher Verbindungen, 
der durch die erhöhte Steuerlast verursachte Druck auf Produk- 
tion und Konsumtion, die Verschlechterung der Valuta und deren 
Folgen, die Verluste am Disagio, eventuelle Kosten der Wieder- 
herstellung der Valuta, Druck der höheren Kapitalzinsen auf die 
Unternehmertätigkeit usw. ?). 
Dies wären im allgemeinen die Kosten des Krieges, auch wenn 
X Edgeworth, The cost of war. (Oxford, London 1915.) 7 
°) Eine eingehende Untersuchung über einzelne Posten der Kriegskosten 
s. Spann, Ein Beitrag zur volkswirtschaftlichen Theorie des Krieges und der 
Kriegskosten (Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 105, November 
1915). Eine erschöpfende Aufzählung ist natürlich fast ausgeschlossen.
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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