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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Die Staatsausgaben
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

146 3. Buch. Die Staatsausgaben. 
zwischen dem Dreibund und Zweibund vorausgesetzt, nicht aber 
einen Weltkrieg. 
Die tatsächlichen Kosten des Weltkrieges gestalteten sich nach 
Seligman folgendermaßen: 
Entente 156 050 Millionen Dollar 
Zentralländer 76 000 X - 
Insgesamt 232050 Millionen Dollar- 
(rund 984 643 Millionen Goldmark) 
3. Noch ein Wort über Kriegskontributionen, 
Kriegsentschädigungen, Reparationen, Wiedergutmachungen. Die 
Kriegskontributionen sind natürlich auch zu den Kriegskosten des 
die Kontribution leistenden Staates zu rechnen. Die Kriegskontri- 
butionen bilden eine schwere Belastung der Volkswirtschaft. Die 
eigentümliche Wirkung der Kriegskontributionen auf die Völks- 
wirtschaft wurde namentlich in Verbindung mit der Kriegsentschä- 
digung, die Frankreich an Deutschland leistete, zum Gegenstande 
eingehender Studien gemacht (Say, Fellmeth usw.). Die Eigen- 
tümlichkeit dieses wirtschaftlichen Vorganges bestand namentlich 
darin, daß die nachteiligen Folgen desselben für Frankreich zum 
Teil durch günstige Momente abgeschwächt wurden, dagegen die 
günstigen Folgen für Deutschland von ungünstigen begleitet wur- 
den. Die französische Kriegsentschädigung betrug rund den Betrag 
von 5 Milliarden Frank und sollte nicht bloß der Deckung der 
Kosten gelten, sondern geradezu eine Strafe bilden !). Vielleicht 
spielte auch die Reminiszenz an die von Napoleon in Deutsch- 
land erpreßten Kriegskontributionen mit, die sich angeblich auf 
mehr als 1700 Millionen Frank beliefen. Im Jahre 1866 zahlte 
Österreich an Preußen eine Kriegsentschädigung von 20 Millionen 
Talern, welche Summe ein Sechstel der Kriegskosten Preußens be- 
tragen haben soll. 
Die nach dem Weltkriege Deutschland auferlegte Reparations- 
schuld, eines der schwierigsten und gehässigsten Probleme des Ver- 
sailler Friedensvertrages, wurde in dem Londoner Übereinkommen 
vom Jahre 1923 mit der exorbitanten Summe von 132 Milliarden 
Goldmark festgesetzt. Da die für die jährliche Zahlung festgesetzte 
Summe von 2'/ Milliarden Goldmark nicht einmal die Zinsen 
dieses Kapitals decken, würde diese Schuld nicht nur nicht abnehmen, 
1) „Diesen Gesichtspunkt kann man aus anderen politischen Rücksichten 
vielleicht bemängeln, namentlich kann man bezweifeln, ob er gerade bei dem 
französischen Volkscharakter die gehoffte Wirkung hat und ob nicht vielleicht 
umgekehrt die Höhe der Kontribution die Revanchegelüste des französischen 
Volkes noch mehr erhöht“ (Wagner, Reichsfinanzwesen, Jahrbuch für Gesetz- 
gebung, Verwaltung und Rechtspflege, III. Jahrg. S. 91).
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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