Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

I. Abschnitt. Das aus der Urproduktion stammende Einkommen. 169 
stitutionelle Führung des Staatshaushaltes würde durch die Unab- 
hängigkeit der Regierung vom Votum des Parlamentes bedroht. 
Es darf nicht übersehen werden, daß auch diese Frage keine 
kategorische Entscheidung gestattet. Denn es kommen zum min- 
desten folgende Umstände in Betracht: a) der Zustand der Volks- 
wirtschaft; in Staaten, wo die Volkswirtschaft schon stark genug 
ist, um die Steuerlast zu tragen, sind Domänen weniger berechtigt, 
als in Staaten anfänglicher Entwicklung, mit geringem Kapitalbesitz, 
wo die Steuerlast drückend empfunden würde; darum behaupten 
sie sich im Westen Europas schwerer als im Osten und namentlich 
in den Kolonien; b) die Bewirtschaftungsweise und Kulturart; 
Forste können unzweifelhaft eher in Händen des Staates bleiben; 
hier können aber auch spezielle Verhältnisse in Betracht kommen; 
so haben in England die Wälder — wie Bastable bemerkt — 
weder vom klimatischen Standpunkte, noch für die Heizung und 
den Schiffsbau besondere Bedeutung; c) der Charakter des öffent- 
lichen Haushaltes, denn während die Domänen in großen Staaten 
keine geeignete Einnahmsquelle bilden, können sie in kleinen Staaten, 
ebenso wie im Haushalt der Selbstverwaltungskörper sich gut be- 
währen. 
3. Veräußerung der Domänen. Bei Veräußerung der 
Staatsdomänen ist der Hauptgesichtspunkt, daß der Staat seine 
Domänen auf das beste verwerte, dieselben den geeignetesten Per- 
sonen zuführe und mit dieser Maßregel wichtige Besitz- und nament- 
lich sozialpolitische Aufgaben löse. Bei Veräußerung der Domänen 
müssen folgende Gesichtspunkte in Betracht kommen: a) die Domänen 
dürfen nicht innerhalb kurzer Frist veräußert werden, denn dies 
würde den Preis des Grundbesitzes stark drücken, also dem Staate 
und dem gesamten Grundbesitzerstande große Nachteile verursachen: 
b) beim Verkauf müssen die bestehenden Besitzverhältnisse in Be- 
tracht gezogen werden und soll deren Rektifikation angestrebt 
werden; in einem Staate, wo es an kleinen oder mittleren Grund- 
besitzern fehlt, muß namentlich diese Kategorie gestärkt werden; 
d) die Grundflächen dürfen nicht an solche verkauft werden, die 
damit Spekulation treiben wollen; e) nur solchen Käufern soll der 
Grundbesitz übertragen werden, die die materielle und intellektuelle 
Fähigkeit besitzen, denselben rationell zu verwalten; auch die Cha- 
raktereigenschaften derselben sind nicht irrelevant; der Besitz soll 
nur dann in das volle Eigentum des Käufers übergehen, wenn der 
ganze Kaufschilling getilgt ist; g) für den Fall schlechter Bewirt- 
schaftung soll sich der Staat das Rückkaufsrecht vorbehalten. 
Bei Verwendung der aus dem Verkauf der Domänen sich er-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.