Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

184 4. Buch. III. Teil. Staatswirtschaftliche Erwerbseinkünfte. 
schau halten. Den Weg hierzu bahnte die mit der Ausgestaltung 
des absoluten Königtums aus der Omnipotenz des Staates sich er- 
gebende Lehre, daß alles Recht dem Staate zukomme, und daß 
der Einzelne jedes Recht nur durch Vermittlung des Staates er- 
langen kann, wofür dem Staate Gegenleistungen gewährt werden 
müssen. Die Ausbreitung der aus den staatlichen Hoheitsrechten 
(Regalien) abgeleiteten Einkünfte waren für den Staat um so wert- 
voller, denn sie bildeten das Eigentum der Kammer und waren 
von der Zustimmung der Stände unabhängig. Diese Rechte wurden 
teils aus dem Eigentumsrechte des Staates abgeleitet, insofern sie 
einen ergänzenden Teil des Grundbesitzrechtes bildeten oder nach 
Analogie desselben konstruiert wurden, teils wurden sie aus dem 
Obereigentumsrechte des Staates abgeleitet. Das ausschließliche 
Recht auf die verschiedenen wirtschaftlichen Güterquellen wurde 
als Hoheitsrecht betrachtet und zur Unterscheidung von den die 
Hauptzweige der Staatstätigkeit und Staatsverwaltung bildenden 
Hoheitsrechten wurden die wirtschaftlichen Hoheitsrechte kleinere, 
nutzbringende Hoheitsrechte, Regalien (jura regalia utilia minora) 
genannt. Kaum ist es möglich, in die Buntheit dieser Regalien 
System zu bringen, um so weniger als ja mit der Zeit das Regale 
ein so allgemeiner Ausdruck wurde, daß man alle Einnahmsquellen 
so benannte; man sprach dementsprechend von Steuerregal, von 
Stempelregal, die indirekten Steuern, die Monopole wurden zu 
Regalien, ja sogar die Verwaltungszweige des Staates (Unterrichts- 
regale, Landesverteidigungsregale, Handelsregale usw.). Der Begriff 
wurde so erweitert und damit so verworren, daß Klock sagte, 
von den Regalien kann kein bestimmter Begriff gegeben werden. 
(Regalia quae sint vix definiri potest.) Bergius unterscheidet 
drei Gruppen von Regalien: die Staatsgüter, Naturprodukte, die 
nicht Gegenstand des Privateigentums bilden können, und Ööffent- 
liche Institute. Rau teilt die Regalien nach den Hauptproduktions- 
zweigen in landwirtschaftliche, gewerbliche, kaufmännische und 
Dienstleistungen. 
9. Verwaltungsrechtliche Periode. Eine Läuterung 
bzw. Weiterbildung des Begriffes der Regalien unternimmt Justi, 
indem er unter Regalien solche Rechte begriff, welche der Staat 
im allgemeinen Interesse über ins Privateigentum nicht gehörige 
Dinge ausübt in der Weise, daß er durch Ausübung dieser Rechte 
sich Einkünfte verschafft. Die Verschaffung von Einkommen ist 
also bei den Regalien eine Nebensache, die Hauptsache ist das 
öffentliche Interesse. Darum verschwindet der Begriff des rein 
wirtschaftlichen, finanziellen Regales. Mit der Entwicklung des
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.