Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

B. IV. Abschnitt. Proportionalität und Progression. 299 
das ist Sache menschlicher Einsicht, die nicht gleichbedeutend ist 
mit Willkür. 
Sehr richtig weist bei dieser Frage Neumann darauf hin, daß 
wir im ganzen staatlichen und Rechtsleben willkürliche Satzungen 
finden, also nicht rein logisch beweisbare und zu motivierende 
positive Bestimmungen, so bei den Strafmaßen, bei Festsetzung des 
Pflichtteiles, bei Festsetzung gewisser Termine, bei Festsetzung der 
Volljährigkeit usw. 
Praktisch läßt sich der progressive Steuerfuß gewiß auf ganz 
rationelle Basis legen. Auch jener Vorwurf, daß die Progression, 
nachdem sie bei einem gewissen Punkte innehalten muß, Unge- 
rechtigkeiten hervorruft, während sie ja eben” berufen wäre, Unge- 
rechtigkeiten zu beseitigen, ist ungerechtfertigt. Kein Prinzip ver- 
trägt seine äußersten Konsequenzen. Gerade die Logik zwingt bei 
einem gewissen Punkte innezuhalten. Daraus entspringt keine Un- 
gerechtigkeit, da, wie bereits bemerkt, über einen gewissen Punkt 
hinaus das weitere Anwachsen des Einkommens praktisch fühlbare 
Veränderung in der Steuerkraft und in der wirtschaftlichen Lage 
des Individuums nicht hervorruft. Trotzdem ist es wieder Über- 
treibung, wenn Wicksell behauptet, daß die Auffassung, wonach 
über einen gewissen Punkt hinaus die wirtschaftliche Kraft des 
Eigentums fast unveränderlich bleibt, dazu führt, daß von da ab 
der Steuerfuß regressiv sein müßte, ja die Steuersumme sogar un- 
veränderlich bleiben müßte. 
15. Staffeltarife usw. Die strenge mathematische Durch- 
führung der Progression wird nicht unbedingt bis hundert Prozent 
führen und das ganze Einkommen verschlingen, wenn nämlich das 
System des Staffeltarifes Anwendung findet, wobei jede höhere 
Steuerstufe nur das in diese Stufe fallende Plus des Einkommens 
ergreift. Auch insofern hat die Progression eine Grenze, als es 
nicht tunlich ist, solche Steuergruppen zu bilden, in welche nur 
wenige Personen gehören, da dies den Charakter individueller Ver- 
folgung annehmen würde. Man würde leicht die Dahingehörigen mit 
Namen bezeichnen können. Auch deshalb wird die Progression 
nicht zu scharf sein dürfen, weil dies jedenfalls die Gefahr der 
Steuerentziehung erhöhen würde. 
Die höchsten Steuerfuße der Einkommensteuer vor dem Welt- 
kriege waren in Sachsen 3 Prozent, in Preußen 4 Prozent, in 
Österreich und Ungarn 5 Prozent. 
Auch in dem Umstande liegt noch eine besondere Mäßigung 
des Steuerfußes, daß in den einzelnen Steuergruppen, sofern der 
Steuerfuß nicht in Prozenten, sondern in Sätzen ausgedrückt ist,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Hansische Beiträge Zur Deutschen Wirtschaftsgeschichte. Hirt, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.