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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

B. IV. Abschnitt. Proportionalität und Progression. 301 
deutung zugeschrieben. Weder vom finanziellen, noch vom sozial- 
politischen Gesichtspunkte darf ihm zu viel Gewicht beigelegt werden. 
Es soll damit bloß erreicht werden, daß die größeren Einkommen 
entsprechend ihrer größeren Leistungsfähigkeit in stärkerem Maße 
in Anspruch genommen werden. Der progressive Steuerfuß wird 
in normalen Zeiten mehr als ein Symbol zu gelten haben und als 
solches kann er gute Dienste leisten. 
17. Mißbrauch in revolutionären Zeiten. Jene Be- 
denken, welche in dem Gefühle wurzeln, daß der progressive Steuer- 
fuß zu Mißbrauch Anlaß geben könnte, namentlich in Zeiten starker 
demokratischer Strömungen, beruhen auf einem nicht bis ans Ende 
verfolgten Gedanken. Solche starke Strömungen, die sich gegen 
die großen Einkommen und Vermögen richten, werden die pro- 
gressive Besteuerung auch dann ins Leben rufen, wenn dieselbe 
bisher nicht existierte, ja es werden — wie ja die neuesten Ge- 
staltungen zur Genüge zeigen — auch weit energischere Waffen 
gegen die Privilegien des Privateigentums zur Anwendung kom- 
men, das Privateigentum als solches vollständig negiert werden, 
wenigstens das an den Produktionsmitteln und monopolistische 
Struktur besitzenden Vermögensgegenständen. Wo der Haß gegen 
die großen Einkommen und Vermögen Wurzel gefaßt hat, wer ist 
des naiven Glaubens, daß derselbe nur dort zum Ausdruck kommt, 
wo die progressive Besteuerung besteht? Wir betrachten diese 
Auffassung als derart naiv, daß wir nur darüber staunen können, 
wie diese Argumentation einen so breiten Raum in den Unter- 
suchungen über die Wirkung des progressiven Steuerfußes ein- 
nehmen kann. Wenn einmal die Macht in die Hände der Hasser des 
Vermögens kommen wird, dann werden über das Vermögen schwere 
Tage hereinbrechen, mag der progressive Steuerfuß bereits Eingang 
gefunden haben oder nicht. Ja es darf die etwas paradoxe Be- 
hauptung gewagt werden, es wäre zu wünschen, daß einmal der 
progressive Steuerfuß eine übertriebene Anwendung fände, daß man 
von den verheerenden Wirkungen eines solchen Steuerfußes die 
Beweise hätte, und die rationelle Progression und ihre von Leroy- 
Beaulieu verspottete „sentimentale“ Rolle weiteren Angriffen 
nicht ausgesetzt werde. Was Say, der die „mäßige“ Progression 
billigt, anführt, daß es auch unmäßige Regierungen gibt, das könnte 
bei jeder staatlichen Einrichtung angeführt werden; gegen die 
Mißbräuche einer nicht mäßigen Regierung ist sehr schwer Remedur 
zu finden. 
Daß von mancher Seite die Bedeutung des progressiven 
Steuerfußes für den Radikalismus überschätzt wird, beweist auch 
a 7
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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