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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

Full text: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

7 
Pascal. 
sein Verhältnis zur Gottheit konzentriert, zuletzt unaufhaltsam 
zur völligen Vereinzelung. Pascals eigene Lebensgeschichte 
bietet hierfür den tragischen Beweis: sie zeigt, dass er, je mehr 
er der eigenen Lehre zu leben sucht, sich um so gewaltsamer 
allen natürlichen Grund- und Gemeinschaftsgefühlen entfremden 
muss. 14) „Nous sommes plaisants de nous reposer dans la societe 
de nos semblables. Miscrables comme nous, impuissants comme 
nous, ils ne nous aideront pas; on mourra seul; il faut done 
faire comme si on Ctait seul“ (XIV, 1), Kein Wunder, dass 
Bayle sowohl, wie Voltaire dieser Lehre ihre stärksten Argu- 
mente zur Abweisung jeder rein theologischen Begründung der 
Sittlichkeit entnehmen und dass noch der junge Goethe ihnen 
Ddeistimmen konnte. 
Vom geschichtlichen Standpunkt aber bildet auch hier wie- 
derum die Lehre Pascals das Symptom eines allgemeinen, inneren 
Mangels des Cartesischen Systems. Die strenge Grenzscheidung 
zwischen Vernunft und Autorität blieb in ihm auf das theoretische 
Gebiet beschränkt: es fehlt der Lehre Descartes’ an einer selb- 
ständigen und eigentümlichen Grundlegung der Ethik. Die pro- 
visorische Moral, die der „Discours de la methode“ entwickelt 
and die die bedingungslose Hingabe des Einzelnen an die be- 
stehenden Gebräuche und Satzungen fordert, ist niemals endgiltig 
beseitigt und ersetzt worden. Wenn Descartes sich später dem 
Jroblem der Leidenschaften zuwendet, so spricht er auch hier 
mehr als Physiologe, denn als Ethiker. So blieben denn auch 
m Begriff des Willens und in seinem Verhältnis zum Intellekt 
mannigfache innere Schwierigkeiten zurück. Und wenn schon 
vei ihm selbst der Wille es ist, der die Wahrheit der klaren 
und deutlichen Verstandeseinsicht erst bestätigen und sanktio- 
nieren muss, so begreift man, dass bei Pascal die beiden Grund- 
kategorien der theoretischen und sittlichen Wahrheit gemein- 
sam auf den Ursprung der inneren Empfindung zurück gedeutet 
werden und damit in einander verschmelzen und übergehen. 
Die eigentliche Gefahr liegt indes nicht in dieser Subjekti- 
vierung: denn hier ist es doch noch die Psychologie, ist es 
somit das Bewusstsein, das zur Entscheidung aufgerufen wird. 
Erst in der Jansenistischen Gnadenlehre, die Natur und Selbst 
der Sünde preisgibt, geht auch dieser letzte Halt verloren. So
	        

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The Socialism of To-Day. Field & Tuer, 1884.
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