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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

C. III. Abschnitt. Steuerpolitik bis zum Weltkriege. 355 
wicklung der Erbschaftssteuer. Die Wichtigkeit dieser Reformen 
besteht in der Minderung der Lasten der unteren Klassen, größerer 
Inanspruchnahme der oberen Klassen, Verdrängung der indirekten 
durch die direkten Steuern und Befreiung der wirtschaftlichen 
Tätigkeit der Nation von allen Beschränkungen. 
Wir sehen hieraus, daß in England volkswirtschaftliche und 
finanzielle Reformen parallel gehen und dies zeigt sich auch in der 
Bewegung, welche die Frage der Selbstverwaltung und ihrer Lasten 
gemeinsam mit der Grundbesitzfrage lösen will. Von 1822 bis in 
die Mitte der 80er Jahre wurden die indirekten Steuern um etwa 
800 Millionen Mark herabgesetzt. Die finanziellen Reformen bieten 
immer neue Erleichterungen, welche die Lasten der Staatsbürger 
mit vielen hundert Millionen vermindern. Die Einkommensteuer 
wird mehr und mehr das Rückgrat der Besteuerung, welche mit 
der in dem wechselnden Steuerfuß wurzelnden großen Beweglichkeit 
gegenüber den wechselnden Bedürfnissen des Staatshaushaltes die 
größte Akkommodationsfähigkeit beweist. Dabei rechnet sie mit der 
Natur der Einkommens- und Vermögensverteilung und bringt in 
einer mäßigen Progression deren Einfluß auf die Leistungsfähigkeit 
zum Ausdruck. Ein charakteristischer Zug der englischen Steuer- 
politik besteht auch darin, daß sie immer die Harmonie mit den 
herrschenden volkswirtschaftlichen Verhältnissen suchte und fand. 
2. Frankreich. Nicht so günstig ist das Bild, das Frank- 
reichs Steuerpolitik zeigt. Die neuere Periode der Steuertheorie 
hängt enge mit dem Auftreten des Physiokratismus zusammen. 
Diese Schule verkündet richtigere Prinzipien und die französische 
Revolution macht Anstrengung zur Verwirklichung dieser Prinzipien. 
Das Steuersystem soll möglichst einfach, allgemein, gerecht, pro- 
portionell, verfassungsmäßig, klar, bequem sein, ein großer Teil der 
indirekten Steuern soll abgeschafft werden, die Besteuerung soll 
auf die Basis der direkten Steuern gelegt werden. Dies war das 
steuerliche Programm der Revolution. Von den direkten Steuern 
wurden zwei Typen angenommen, zur Besteuerung des aus dem 
unbeweglichen Vermögen stammenden Einkommens die Grundsteuer, 
zur Besteuerung des aus persönlicher Tätigkeit und aus beweglichem 
Vermögen stammenden Einkommens die persönliche und mobile 
Steuer (impöt personnel et mobilier), welche aber gleichfalls auf 
sachlichen Momenten beruhte, auf der Wohnung. Hierzu kam noch 
die Patentsteuer und die Tür- und Fenstersteuer als direkte Steuern. 
Dies war das Steuersystem der Revolution, welches also das Schwer- 
gewicht auf die direkten Steuern legte. Aber die rationelleren 
Traditionen des Physiokratismus gerieten bald in Vergessenheit: 
er
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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