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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

5 4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
Staate. Überzeugte Anhänger der indirekten Steuern waren Hume, 
Steuart unter den älteren Okonomisten. Eine der ersten Maß- 
regeln Napoleon’s war die Wiedereinführung der indirekten 
Steuern. Gladstone verglich die beiden Steuerarten mit zwei 
Schwestern, die beide schön sind, deren eine aber blond, die andere 
brünett ist. Auch Bismarck war ein begeisterter Anhänger der 
indirekten Steuern *). In seiner auf diesen Gegenstand bezüglichen 
Denkschrift heißt es sogar, daß die direkten Steuern nur einen 
theoretischen Wert besitzen. Josef II. dagegen war gegen in- 
direkte Steuern. „Je n’aime pas Vindirect, parce que je ne suis 
ni foible, ni fourbe.“ Der ungarische Staatsmann Szechenyi 
sagt: „Die indirekte Steuer halten manche Okonomisten für die 
am leichtesten zu ertragende Last, doch ist dies noch nicht ent- 
schieden.“ Die Theoretiker teilen sich in zwei Lager. MKinen 
Gegensatz repräsentieren Schäffle und Wagner; jener betrachtet 
die indirekten Steuern als unvermeidliche Bestandteile des Steuer- 
systems, dieser betrachtet sie mehr als notwendiges Übel, welches 
übrigens nicht immer größer ist, als das der direkten Steuern, die 
gleichfalls ihre Fehler haben. Nach Stourm bieten namentlich 
in aufgeregten Zeiten die direkten Steuern eine sichere Basis, 
darum sind sie möglichst ausgiebig zu gestalten, doch so, daß sie 
in Friedenszeiten nur mäßig in Anspruch genommen werden. Nach 
Schäffle kann auf jede der Steuerarten die Hälfte entfallen, doch 
muß anerkannt werden, daß hier verschiedene Umstände in Betracht 
kommen ?). Natürlich kann auch dies nicht als Lösung der Frage 
betrachtet werden, sondern mehr als Fragestellung. 
Das Verhältnis von direkten und indirekten Abgaben (ohne 
Gebühren und Verkehrssteuern) gestaltet sich annähernd wie folgt 
(nach Shirras®), Moulton, McGuire u. a.): 
vor dem Weltkriege nach d. Weltkriege 
direkte indirekte direkte indirekte 
Steuern Steuern 
Großbritannien 47,8 52,2 59,7 40,3 
Frankreich 395 605 288 171,2 
Deutschland 52,5 47,5 73,6 26,4 
Italien 81,7 688 3883 617 
Ungarn 38,0 62,0 36,0 64,0 
1) „Sie wissen von mir, daß ich ein Gegner der direkten, ein Freund der 
indirekten Steuern bin“ (Deutscher Reichstag, Sitzung vom 22, Febr. 1878). 
2) Interessant ist, daß seinerzeit um die Gefahr der Inanspruchnahme der 
indirekten Steuern abzuwehren, in das deutsche Flottengesetz folgende Be- 
stimmung aufgenommen wurde: Soweit die Summe der fortdauernden einmaligen 
Ausgaben der Marineverwaltung in einem Etatjahre den Betrag von 117525494 
Mark übersteigt und die dem Reiche zufließenden eigenen Einnahmen zur Dek- 
3592
	        

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Inkassotarif Für Asien, Afrika Und Australien. 1927.
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