Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

360 4. Buch. V. Teil. Die Steuern: 
können, welche auf die Leistungsfähigkeit mehrend oder mindernd, 
stärkend oder schwächend Einfluß ausüben, während andere Steuern 
bloß die präsumtiven, putativen, durchschnittlichen Steuerkräfte 
zur Basis nehmen, infolgedessen also gegenüber den wirklichen 
Steuerkräften große Disparitäten aufweisen können; f) infolge jener 
Eigenschaft, daß die Einkommensteuer sich enge an das Einkommen 
hält, besitzt dieselbe große Elastizität und wird nicht so drückend 
empfunden, wie in gewissen Fällen die steifen, immobilen KErtrags- 
steuern; g) sie hat den Vorteil, mit dem Steigen oder Fallen des 
Nationaleinkommens automatisch zu steigen oder zu fallen; h) die 
Einkommensteuer fällt namentlich auf die großen und mittleren 
Einkommen und bildet demgemäß ein Gegengewicht gegen die 
Verzehrungssteuern, welche mehr die unteren Klassen drücken; 
i) als Ergänzungssteuer mildert sie in ausgleichender Weise die 
durch die anderen Steuern verursachten Ungleichheiten; k) sie 
bildet eine Reservesteuer in Zeiten schwerer Bedrängnis und 
großer Bedürfnisse, in welchen Zeiten der Staat mittels derselben 
ohne große Unzukömmlichkeiten außerordentliche Bedürfnisse zu 
befriedigen vermag, wie dies in England seit lange und zuletzt 
wieder im Weltkriege geschah. 
3. Kritik der Einkommensteuer. Der größte Einwurf, der 
gegen die Einkommensteuer erhoben wird, besteht darin, daß dieselbe 
ohne empfindliche Einmischung in die privaten Verhältnisse der 
Individuen kaum durchzuführen, beziehungsweise zu sichern ist. 
Die Steuersubjekte sind genötigt, Einblick in ihre diskretesten Ver- 
hältnisse zu bieten und sind stets der Versuchung ausgesetzt, falsche 
Fassionen zu geben. Die verschiedene Gewissenhaftigkeit der 
Steuerbekenntnisse führt zu großen Ungleichheiten; während z. B. 
die Größe der fixen Bezüge und Gehälter bis auf den Heller be- 
kannt ist, sind dagegen andere Einkommen nur schwer zu eruieren. 
Die hieraus sich ergebende ungleiche Verteilung der Steuerlast 
kann in der Tat zur Folge haben, was als eine Gefahr der Kin- 
kommensteuer hingestellt wird, daß sie zur Steuer der Naiven und 
Ehrlichen wird, den Schlauen und Unehrlichen dagegen eine Prämie 
geboten wird. Die Einkommensteuer würde demnach demoralisierend 
wirken. Es läßt sich nicht leugnen, daß diese Gefahren bestehen, 
woraus folgt, daß die Einkommensteuer bloß bei bereits erstarktem 
staatlichen Selbstbewußtsein, größerer Wohlhabenheit, verhältnis- 
mäßig milder Besteuerung und präzis wirkender Steuerverwaltung 
durchführbar ist. Auch unter solchen Verhältnissen werden sich 
im Anfang die bezeichneten Übel einstellen, mit der Zeit aber 
werden sie, wie die Erfahrung zeigt, sich auf ein rationelles 
Minimum reduzieren. 
AR
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.