Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

406 4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
sitzer empfindlich belastet, für den späteren Käufer ist sie weiter 
nicht zu empfinden. 
In primitiven Zeiten wird die Grundsteuer bloß nach der Größe, 
der Fläche des Grundstückes festgesetzt; bald aber wird auch die 
Zunahme der Erzeugnisse in Betracht gezogen. Gegenwärtig nimmt 
die Grundsteuer die Form der Vermögenssteuer, der Einkommen- 
steuer, aber in den meisten Fällen die der Ertragssteuer an. Im 
ersten Falle wird der Wert der Grundstücke mit Hilfe der bei 
Verkäufen erzielten Preise festgesetzt. Da aber bei gesunden wirt- 
schaftlichen Zuständen nur ‚ein geringer Teil der Grundstücke eines 
Landes tatsächlich Gegenstand des Verkehrs bildet, so ist die Basıs 
für die Wertschätzung eine unsichere, unverläßliche. Bei der Er- 
tragssteuer ist es Aufgabe, den Ertrag des Bodens festzusetzen, der 
Verkehrspreis der Produkte weniger der Produktionskosten bildet 
die Steuerbasis. In der Regel werden zur Aneiferung von Aldeliora- 
tionen und Investitionen die hierauf verwendeten Auslagen abge- 
zogen; dagegen werden nicht in Abzug gebracht die Schulden, mögen 
dieselben persönlicher oder sachlicher Natur, Hypotheken- oder 
andere Schulden sein. Dies folgt nämlich aus der sachlichen Natur 
der Grundsteuer, wonach die persönlichen Verhältnisse des Eigen- 
tümers nicht in Betracht kommen; dann aus der Natur der Durch- 
schnittlichkeit der Ertragssteuern, wonach einzelne Momente, welche 
mindernd oder steigernd die Steuergrundlage beeinflussen, nicht in 
Betracht gezogen werden. Die Nichtberücksichtigung der Schulden 
folgt auch aus dem Umstande, daß dieselben bei rationeller Wirt- 
schaft nur zu Verbesserungen verwendet werden dürfen, also den 
Ertrag steigern, wie auch aus der Erwägung, daß im Falle des 
Abzuges der Staat jener Steuer verlustig würde, welche das be- 
treffende Kapital sonst darböte. Trotzdem macht sich doch das 
Bestreben geltend, die Schulden dort, wo dies billig zu sein scheint, 
abzuziehen. Was die Besteuerung in der Form der Einkommen- 
steuer betrifft, so beruht dieselbe auf Grund der Fixierung des 
aus dem Grund und Boden bezogenen Einkommens, jedoch in der 
Weise, daß zur Überwachung der Fassionen die zur Festsetzung 
des Ertrags dienenden Daten benutzt werden. 
Bei der Grundsteuer werden auch Steuerbefreiungen gewährt, 
und zwar teils dauernde, teils zeitweilige Befreiungen. Dauernde 
Befreiungen werden solchen Grundflächen geboten, welche höheren 
staatlichen oder sozialen Zwecken, der Wissenschaft, dem Unterricht, 
der Kirche, der Wohltätigkeitspflege usw. dienen. Zeitweilige Steuer- 
befreiungen werden für solche Grundflächen gewährt, die bisher 
nicht kultiviert wurden und mittelst großer Kosten der Kultur ge-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.