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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

4_ , 4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
„Catastrum omnium locorum populorum Inclyti Regni Hungariae“ 
enthielt auch Daten über die Besitzverhältnisse. 
Die Unvollkommenheiten und Unverläßlichkeit des Katasters 
lassen sich kaum drastischer illustrieren als mit den diesbezüglichen 
Erfahrungen Ungarns, wo die Wechsel der politischen Verhältnisse, 
die nationale oder antinationale Richtung der Regierung, ferner 
die Mängel der Administration, die Unvollkommenheit der statisti- 
schen Aufnahmen usw. ihren Einfluß äusübten. Schon im Jahre 
1848 wurde von seiten der Gesetzgebung der Beschluß gefaßt, daß 
die Grundsteuer eingeführt werde. Sie sollte auf Grund der Pacht- 
verträge, der üblichen Pachtschillinge und dem auf Grund der 
mittleren Preise berechneten Durchschnittsertrage festgesetzt werden. 
Die Revolution und der ungünstige Ausgang des Unabhängigkeits- 
krieges hinderten die Ausführung dieses Beschlusses. Der Ööster- 
reichische Absolutismus verfügte mittels kaiserlichen Patentes vom 
20. Oktober 1849 die Anfertigung des Grundsteuerkatasters. Da 
dies auf große Schwierigkeiten stieß, ordnete man die Anfertigung 
eines Provisoriums an. Dieses Grundsteuerprovisorium wurde mit 
Beseitigung jeder Vermessung und Schätzung einzig und allein auf 
der höchst unverläßlichen Grundlage angefertigt, welche die An- 
gaben der Gemeindebewohner und der Schätzungskommissäre boten. 
Die zur Einführung der Grundsteuer verwendeten fremden Beamten 
hatten die Aufgabe, eine, möglichst hohe Steuerbasis zu schaffen, 
und nicht selten wurde der durchschnittliche Ertrag so hoch an- 
gesetzt, wie er in Wirklichkeit nie erreicht wurde. Die Mangel- 
haftigkeit und darausfolgend die Ungerechtigkeit dieses Grund- 
steuerprovisoriums sahen auch die österreichischen Staatsmänner 
ein und im Jahre 1863 wollte der Finanzminister Plener vom 
Krtragskataster zum Wertkataster übergehen. Doch ging dieser 
Plan in die Brüche, da man dahinter Steuererhöhungen witterte. 
Mit Wiederherstellung der ungarischen Verfassung im Jahre 1867 
faßte man die Abschaffung des von der Nation einmütig verurteilten 
Grundsteuerprovisoriums und der damit verbundenen Miseren ins 
Auge, aber noch war es nicht möglich, eine radikale Reform so- 
gleich durchzuführen. Dies erfolgte erst im Jahre 1875, als man 
die Anfertigung des Katasters anordnete. Auch dieser Kataster 
weist große Mängel auf und selbst offiziell wurde zugestanden, daß 
die Schätzungen so ungleich sind, daß der Steuerschlüssel zwischen 
1—100 Prozent schwankt. Dem wurde im Jahre 1909 einiger- 
maßen abgeholfen, als eine Revision des Katasters angeordnet wurde. 
3. Geschichtliches. Die Grundsteuer finden wir in einer 
oder der anderen Form in allen Staaten. In England wurde die 
10
	        

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Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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