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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

F. IV. Abschnitt. Die Besteuerung d. Unternehmergewinnes (Erwerbssteuern). 421 
tiert die Erwerbssteuer in der Weise, daß die einzelnen Produktions- 
zweige zu Steuergesellschaften vereinigt werden, wodurch aber trotz- 
dem nicht. erreicht werden kann, daß der Staat die Steuer dieser 
Gesellschaften in entsprechender Weise feststelle. Eine andere 
Richtung hält die Unternehmungssteuer überhaupt nicht für eine 
geeignete Staatssteuer, da in einem größeren Staat mit intensiven 
und komplizierten wirtschaftlichen Verhältnissen die staatlichen 
Organe überhaupt nicht fähig sind, die Steuerveranlagung ent- 
sprechend zu vollziehen; darum soll diese Steuer der Kommunal- 
besteuerung überlassen werden, da die kommunalen Organe die 
Steuerfähigkeit der in der Gemeinde befindlichen Unternehmungen 
verläßlicher erforschen können. Freilich würde dies mit dem Nach- 
teile verbunden sein, daß in den einzelnen Gemeinden die Belastung 
der Unternehmungen eine verschiedene sein könnte, was die Kon- 
kurrenz erschweren eventuell hindern könnte, woraus wirtschaftliche 
Störungen entstehen würden. 
2. Patentsteuer. Eine spezielle Art der Unternehmungs-, 
Erwerbssteuer ist die französische Patentsteuer, die von dort dann 
weitere Verbreitung fand. Die Patentsteuer verdankt ihre Ent- 
stehung der französischen Revolution. Als die Zünfte abgeschafft 
wurden, wurde ausgesprochen, daß jeder sein Gewerbe frei betreiben 
dürfe, wenn er mit einer Legitimation versehen ist. Für die 
Legitimation war nach einem bestimmten Tarif eine Taxe zu be- 
zahlen. Hieraus entwickelte sich die Patentsteuer. Die Patent- 
steuer ist eine auf gewissen Symptomen beruhende Steuer. Weder 
Steuerbekenntnis, noch amtliche Nachforschung findet statt, die 
Steuerobliegenheit wird nach bestimmten äußeren Symptomen fest- 
gestellt. Auch die Patentsteuer begegnet allen jenen Schwierig- 
keiten, mit welchen die Unternehmungssteuer zu kämpfen hat; im 
Anfang trachtete man auch dieselbe zu verbessern, aber jede Ver- 
besserung hatte nach anderer Richtung eine Verschlimmerung zur 
Folge, da die Verworrenheit der Regeln immer größer wurde, ohne 
daß es möglich gewesen wäre alle jene Symptome entsprechend zu 
erfassen, welche die Ertragsfähigkeit des Unternehmens beeinflussen. 
Das ist überhaupt unmöglich, da die wirtschaftlichen Verhältnisse 
der Gegenwart solcher Natur sind, daß einzelne und zwar gerade 
besonders wirksame Faktoren des Erwerbes eine schablonmäßige 
Erfassung unmöglich machen. Die Steuer verursacht große Un- 
gleichheiten, also große Ungerechtigkeiten, sie begünstigt die Reichen 
und straft die Armen; sie ist im ganzen „eine wunderbare Un- 
gerechtigkeit“. Bei der Patentsteuer besteht die Steuer aus zwei 
Teilen, dem Erwerbssteuersatz (droit professionnel, früher droit fixe),
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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