Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Einleitende Lehren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

III. Abschnitt. Begriff und Geschichte der Staatshaushaltslehre. 927 
Leistungen knüpfen sich an die Namen Schäffle*!) und Wagner”). 
Auch Umpfenbach®) sei erwähnt. Während in den Werken 
Schäffle’s mehr die Originalität, die scharfe Untersuchung tat- 
sächlicher Gestaltungen und die nachdrückliche Hervorhebung des 
politischen Leitmotives des Finanzwesens, ist in dem großen syste- 
matischen Werke Wagner’s die Gründlichkeit, Systematik, stupende 
Kenntnis der Geschichte, Literatur und Gesetzgebung, und logische 
Schärfe der Wissenschaft zugute gekommen. 
Stein und Wagner repräsentieren den Höhepunkt der Finanz- 
wissenschaft des XIX. Jahrhunderts. Wenn wir Vorzüge und 
Mängel beider vergleichen wollten, so würden wir sehen, daß Stein’s 
Vorzüge und Mängel darin bestehen, daß er mehr Geschichtsphilo- 
soph, Politiker, Verwaltungstheoretiker und Gesellschaftsforscher 
war, Wagner überwiegend Nationalökonom ist, Stein mehr 
deduktiv, Wagner mehr induktiv denkt, Stein manchmal der 
Systematik, Wagner den Zielpunkten zu viel Raum einräumt, 
Stein mehr im Generellen, Wagner mehr im Speziellen exzelliert. 
10. Sonstige Richtungen. Aufmerksamkeit verdient auch 
jene Richtung, welche die Finanzwissenschaft mit der Soziologie in 
engere Verbindung bringt (so Hector Denis: L’impöt, neuer- 
dings Goldscheid*)), die Finanzwissenschaft in die soziologischen 
Wissenschaften einreiht und die finanziellen Gestaltungen aus den 
Verhältnissen des gesellschaftlichen Lebens, aus den in demselben 
wirkenden Kräften und Gesetzen ableitet. Auch Schäffle’s 
Arbeiten berühren sich mit dieser Richtung. 
Gewisse Selbständigkeit müssen wir auch jener Richtung zuer- 
kennen, die das Steuerwesen in seiner Beziehung zur Ethik auffaßt 
und dadurch eine ethische Vertiefung des Steuerwesens anbahnt. 
Diese Richtung vertritt namentlich Vocke®), der übrigens sein 
Werk auf breiter soziologischer Basis aufbaut und die Staatsein- 
künfte zu der historischen Gestaltung von Staat und Gesellschaft 
in Beziehung setzt. 
Endlich trachtet auch die Grenznutzentheorie auf die Erklärung 
der finanziellen Phänomene Einfluß zu gewinnen. Sie hat auch 
unstreitig zur Vertiefung einzelner Begriffe und Klarstellung ge- 
wisser Einrichtungen beigetragen. Namentlich Sax hat sich auf 
Y Die Grundsätze der Steuerpolitik. Tübingen 1880. 
?) Lehrbuch der Finanzwissenschaft. Leipzig. Die einzelnen Bände in 
verschiedenen Auflagen. 
Lehrbuch der Finanzwissenschaft. II. Aufl. Leipzig 1887. 
*) Grundfragen des Menschenschicksals. Wien u. Leipzig 1920. 
5) Die Abgaben, Auflagen und die Steuer vom Standpunkte der Geschichte 
und der Sittlichkeit. Stuttgart 1887.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.