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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

F. I. Abschnitt. Die Einkommenssteuern. 4::.» 
selben Prinzipen. Auch jenseits des Ozeans hat die Einkommens- 
steuer bereits übergegriffen. Sie wurde im Jahre 1887 in Japan, 
im Jahre 1908 in Niederländisch-Indien eingeführt !). 
_ Wie England, so haben auch die Vereinigten Staaten von 
Nordamerika die Einkommenssteuer als Kriegssteuer in Anwendung 
gebracht, so im Bürgerkriege. Der Erfolg war kein günstiger und 
so wurde diese Steuer im Jahre 1873 abgeschafft. Neuerdings 
wurde die Einkommenssteuer mit dem Jahre 1895 ins Leben ge- 
rufen, und zwar für fünf Jahre. Alle Einkommen wurden der 
Steuer unterworfen. Der Steuerfuß wurde auf 2 Prozent festge- 
setzt. Der progressive Steuerfuß fand großen Widerstand. Das 
Existenzminimum wurde mit 4000 Dollar festgesetzt. Jeder hatte 
sein Einkommen zu fatieren, sobald dasselbe 3500 Dollar überstieg. 
Der Steuer sollten auch Aktiengesellschaften unterliegen mit Aus- 
nahme von Sparkassen, Versicherungsgesellschaften auf Gegenseitig- 
keit und Hypothekenbanken. Das Gesetz war ein Erfolg des land- 
wirtschaftlichen Westens und Südens gegen den industriellen Osten 
und Norden, da die Hauptsteuer, die property tax, hauptsächlich 
jene belastet. Das Gesetz wurde stark angefeindet, als unameri- 
kanisch, sozialistisch, antidemokratisch und antikonstitutionell. In 
der Tat hat das Bundesgericht, das über die Verfassungsmäßigkeit 
der Gesetze zu entscheiden hat, ausgesprochen, daß das Gesetz mit 
der Verfassung in Widerspruch steht. Ebenso wie andere nützliche 
Gesetze, so auf sozialem Gebiete, sollte die Einkommensbesteuerung 
mit dieser eigentümlichen Waffe totgeschlagen werden ?)®). Im 
Jahre 1913 wurde die Einkommenssteuer wieder eingeführt und im 
Kriege sukzessive erhöht. Der normale Steuerfuß betrug nach 
dem Gesetze von 1917 2 Prozent, Zusatzsteuer 2 Prozent mit pro- 
gressiver Skala bis 65 Prozent, mit Zusatzsteuer bei Einkommen 
über 1 Million 77 Prozent. Die Progression beginnt bei Einkommen 
von 5000 Dollar. Steuerfrei sind Einkommen bei Unverheirateten 
von 1000, bei Verheirateten von 2000 Dollar und für jedes Kind 
200 Dollar. 
12. Wenn wir den Siegeszug der Einkommenssteuer verfolgen, 
so werden uns wichtige Momente der volkswirtschaftlich-sozialen 
und finanziellen Politik erkennbar. Das Bild ist nach den ver- 
') Segers, Die Einkommenssteuer in Niederländisch - Indien (Schanz, 
Finanzarchiv 1909, I. Bd., S. 304). 
?) Seligman, The income tax (Political science Quarterly vol. IX, No. 4) 
und Handwörterbuch der Staatswissenschaft (8. Aufl.) III. Bd. 
°) Interessante Darstellung der Geschichte der amerikanischen Einkommens- 
steuer siehe Cohn, Betrachtungen über die Finanzreform des Reiches und über 
Verwandtes (Stuttgart 1913). 
5R
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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