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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

F. V. Abschnitt. Die Tabaksteuer. 
besteuerten Getränke traten die Mineralwässer, ja sogar die Limonade, 
was bei der Debatte im Deutschen Reichstag stark beanstandet 
wurde, da dies ja hauptsächlich das Getränk von Frauen und 
Kindern ist. Im Jahre 1924 wurde diese Steuer abgeschafft. In 
der Tschechoslowakei wurden die sämtlichen Getränke in einer 
allgemeinen Getränkesteuer vereinigt. 
V. Abschuitt. 
Die Tabaksteuer. 
1.Allgemeines. Charakteristischerweise nennt der ungarische 
Statistiker Schwartner den Tabak das „Finanzkraut“ und sagt 
von demselben, daß die Geschichte dieses „siebenfach merkwürdigen 
Krautes“ mehr Interesse besitzt, als die des Argonautenzuges oder 
als die Entdeckung von Südindien!). "Trotz aller Verbote und 
päpstlicher Bannflüche, trotz der Streitschrift des englischen Königs 
Jakob I. und wiederholter strenger Gesetze, verbreitete sich der 
Genuß des Tabaks, und die österreichische Finanzverwaltung ist 
wenigstens findig genug, um diese schlimme Sitte, die sehr früh, 
wenigstens so weit es den Schnupftabak betrifft, auch unter dem 
weiblichen Geschlecht sich verbreitete, finanziell sich zugute zu 
machen. 
Der Tabak ist wohl derjenige Gegenstand, der, wenn überhaupt 
Verzehrungssteuern notwendig und zweckmäßig, allgemein als ge- 
eignet betrachtet wird, auf Steuerfähigkeit schließen zu lassen. 
Beim Tabak machen sich alle Umstände geltend, die, wie erörtert, 
die Kriterien einer rationellen Besteuerung bilden. Es unterliegt 
keinem Zweifel, daß der Tabak kein Lebensbedürfnis bildet, daß 
er ein Genußmittel ist und auch als Genußmittel durchaus nicht 
allgemein anerkannt ist. Die auf seine Anschaffung verwendeten 
Summen können in vollem Sinne als vermeidliche angesehen werden, 
lassen also in der Tat auf einen relativ hohen Grad von Zahlungs- 
fähigkeit schließen. Trotzdem ist der Tabak ein Massenverbrauchs- 
artikel und gehört in die Reihe jener narkotischen Stoffe, deren 
einer sich bei vielen Völkern als Gegenstand des allgemeinen Kon- 
sums verbreitet findet. Obwohl bei seiner ersten Einführung in 
Europa zuerst nur Genußmittel der oberen Klassen, hat sich dessen 
Verbrauch außerordentlich verallgemeinert und wird jetzt immer 
') Statistik des Königreichs Ungarn, II. Ausgabe (Ofen 1809), I. Bd., S. 328. 
503
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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