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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

J. Das internationale Steuerwesen. 
J. Das internationale Steuerwesen. 
Mit der Entwicklung des internationalen Verkehrs entwickelte 
sich auch auf dem Gebiete der Finanz ein internationales Leben, 
welches sich namentlich auf dem Gebiete des Steuerwesens und 
des Schuldenwesens kundgibt insofern, als es in das Leben der ein- 
zelnen Staaten eingreift. Kin entwickeltes internationales Finanz- 
wesen fehlt noch heute, weil es noch kein internationales Staatswesen, 
keinen internationalen Finanzorganismus gibt, wenn wir von jenen 
Organisationen absehen, die vor dem Kriege auf verschiedenen 
Gebieten der Wissenschaft und der Wirtschaft ( Weltpostverein, inter- 
nationales landwirtschaftliches Institut, Rom, Bureau für internatio- 
nalen Arbeiterschutz, für Arbeitslosigkeit, für Statistik usw.) ab- 
sehen. Auch diese Organisationen sind nur zum Teil direkt staat- 
lich organisiert. Bei einem Teile handelt es sich um private 
Schöpfungen, die vom Staate subventioniert werden (Parlamentarische 
Union), oder bloß wieder um Vereine (Akademien usw.), die unter- 
stützt werden. Kin wichtiges Gebiet des internationalen Finanz- 
wesens bildet der öffentliche Kredit, wovon an anderer Stelle die 
Rede sein wird. An dieser Stelle soll bloß das internationale Steuer- 
wesen kurz erörtert werden. 
Im Grunde genommen ist unter internationalem Steuerwesen 
hauptsächlich das Problem zu lösen, wie sich das Steuerwesen eines 
Staates einerseits den Ausländern gegenüber, andererseits jenen In- 
ländern gegenüber verhalten soll, die aus im Auslande befindlichen 
Steuerquellen schöpfen, teils aus dort befindlichem Eigentum, teils 
aus dort betriebener Tätigkeit. Da hier verschiedene Staaten inte- 
ressiert sind, so bildet natürlich die Grundlage jeder rationellen und 
gerechten Ordnung die Reziprozität. Mit Recht sagt daher Stein, 
daß die Reziprozität das entscheidende Moment bildet, „selbst da, 
wo man sie nicht anerkennen will, macht sie sich von selbst geltend, 
und ordnet praktisch, was theoretisch zweifelhaft erscheinen mag *). 
Wie wir bereits an anderer Stelle hervorgehoben haben, ist 
das internationale Steuerwesen auf der prinzipiellen Grundlage auf- 
zubauen, daß die Besteuerung dort zu vollziehen ist, wo die Steuer- 
quelle sich befindet, und daß Doppelbesteuerung vermieden werden 
muß, was namentlich bei dem großen Steuerdruck der Gegenwart 
nach Möglichkeit anzustreben ist. In der Tat sehen wir in dieser 
Beziehung das Bestreben der Staaten, auf Grund von internationalen 
Verträgen die Gefahr der Doppelbesteuerung zu vermeiden. Die 
1) Finanzwissenschaft I. S. 85. 
563 
36*
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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