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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der Staatskredit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

5. Buch. Der Staatskredit. 
Staaten in neuerer Zeit die Staatsschuld infolge Konversionen an- 
wuchs, weil sie mit Erhöhung des Nominalkapitals verbunden war, 
während an den Zinsen bedeutende Ersparnisse erzielt wurden. 
Freilich muß auch die Produktivität der Anlehen in Betracht ge- 
zogen werden. So hat z. B. Rußland auf die transsibirische Bahn 
1334 Millionen Franc verwendet. Außerdem hat Rußland in dem- 
selben Zeitraum einen so bedeutenden Goldschatz angesammelt, 
welcher den Betrag der im Umlauf befindlichen Noten und der 
schwebenden Schuld (Tresorscheine) überstieg. 
Die Staatsschuldenlast überschritt schon vor dem Weltkriege 
das Verhältnis, welches als gesundes zu betrachten ist und ist nach 
dem Weltkriege katastrophal gestiegen. Unserer unmaßgeblichen 
Ansicht nach dürfte dieses Verhältnis nicht ein Viertel des jähr- 
lichen Budgets überschreiten, da bei der Höhe des Heeresbudgets 
es nur bei diesem Verhältnis zu erreichen ist, daß der Staat auf 
die übrigen Staatszwecke wenigstens ein Drittel der Ausgabe ver- 
wenden könne. Diese unsere Ansicht nähert sich der von Thiers, 
der die These aufstellte, daß die Staatsschuldenlast ein Drittel der 
Ausgaben nicht überschreiten darf, da bei Überschreitung dieses 
Verhältnisses dem Staate Katastrophen entstehen können. Opti- 
mistischer denkt Leroy-Beaulieu, der die Grenze für die Staats- 
schuldenlast mit 35—40 Prozent des Budgets festsetzt; überschreitet 
die Grenze 45, dann ist die Lage sehr beunruhigend, bei 55—60 
ist es mehr denn gewiß, daß der geringste Umstand den Staat 
zwingen wird, mit seinen Gläubigern ein neues Abkommen zu 
treffen. 
IL. Abschnitt. 
Der Geld- und Kapitalmarkt. 
Vom Standpunkte des Staates als Anlehensuchenden verstehen 
wir unter dem Geld- und Kapitalmarkt den Inbegriff derjenigen 
Kapitalien, die in einem gegebenen Zeitpunkte frei zur Verfügung 
stehen und Anlage namentlich in Staatsanlehen suchen. I 
Die zur Verfügung stehenden tind namentlich aus den UÜber- 
schüssen, den Ersparnissen, den eventuellen Verwertungen entspringen- 
den in- und ausländischen Kapitalien werden in ihrem Streben nach 
rentabler Verwendung verschiedene Richtung einschlagen. Kin 
großer Teil wird sich wirtschaftlichen Unternehmungen zuwenden, 
ein anderer Teil wird im Privatdarlehen seine vorteilhafteste und 
befriedigendste Verwendung erblicken. Welcher Teil den Ööffent- 
592
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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