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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der Staatskredit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

5. Buch. Der Staatskredit. 
IIL. Abschnitt. 
Geschichte des Staatskredites. 
1. England. Der Staatskredit keines Staates zeigt einen so 
engen Zusammenhang mit den allgemeinen volkswirtschaftlichen 
Verhältnissen und namentlich mit den allgemeinen Kreditverhält- 
nissen als der englische Staatskredit. Die neuere Periode des 
Staatskredites beginnt eigentlich mit der Gründung der englischen 
Bank, welche dem Staate 1200000 Pfund Sterling zur Führung 
des Krieges gegen die Niederlande vorstreckt und hiergegen das 
Privilegium der Notenausgabe erhält. Das geschah im Jahre 1694. 
Schon im Jahre 1697, zur Zeit des Ryswicker Friedens, erhöht sich 
die Staatsschuld auf 21,5, zur Zeit des Abschlusses des Utrechter 
Friedens auf 53,6 Millionen Pfund. In dieser Periode des Staats- 
kredites geht eine wichtige Wandlung vor sich; die bisher ange- 
wendeten Formen werden in den Hintergrund gedrängt und die 
fundierte Staatsschuld tritt in den Vordergrund. Die Staatsschulden 
werden in einem Fond vereinigt, dem andererseits wieder gewisse 
Einnahmen zugewiesen werden zur Verzinsung der Staatsschuld. 
Schon in dieser Zeit begegnen wir Konversionen und Zinsenreduk- 
tionen; im Jahre 1717 wird der Zinsfuß von 6 Prozent auf 5 Prozent 
herabgesetzt, nachdem vorher der gesetzliche Zinsfuß von 6 Prozent 
auf 5 Prozent reduziert wurde. Wie günstig die von Walpole 
befolgte nüchterne Finanzpolitik war, das zeigt der Umstand, daß 
das im Jahre 1727 emittierte. 3 prozentige Anlehen im Jahre 1737 
zum Kurse von 107 notiert war. Im Jahre 1766 erhöht sich die 
Staatsschuld, namentlich unter Einwirkung des siebenjährigen Krieges, 
auf 129,5 Millionen Pfund. Fast auf das Doppelte steigt die 
Staatsschuld infolge des Unabhängigkeitskrieges der Nordamerika- 
nischen Kolonien: sie beträgt im Jahre 1783 238 Millionen Pfund. 
Den bedeutendsten Einfluß nahmen jedoch die Kämpfe um die 
Wende des XVIILI und XIX. Jahrhunderts, namentlich die gegen 
die Revolution und gegen Napoleon I. Das kolossale Anwachsen 
der Staatsschuld war gewissermaßen der. Preis, den England be- 
zahlte, damit die Vorrechte der privilegierten, herrschenden Klassen 
nicht demselben Schicksale verfielen, wie in Frankreich infolge der 
Revolution. Darum hat England gegen die Revolution und gegen 
Napoleon gekämpft und mit der Staatsschuld erwarb es die Siege 
der Heere der mit ihm alliierten Staaten. Im Jahre 1816 steigt 
die konsolidierte Staatsschuld auf 816 Millionen Pfund. Das Jahr 
1797 bezeichnet eine der ungünstigsten Perioden des englischen 
596
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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