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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der Staatskredit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

III. Abschnitt. Geschichte des Staatskredites. & 
und das jährliche Bedürfnis betrug 38 Prozent der Staatsausgaben. 
Diese Schuld ward durch den Umstand noch besonders drückend, 
daß nur ein kleiner Teil derselben zu produktiven Zwecken ver- 
wendet wurde. 
3. Preußen. Der Staatskredit Preußens zeigt langsame Ent- 
wicklung, die überhaupt die KEigentümlichkeit des kontinentalen 
Staatsschuldenwesens ist. Die primitivsten Methoden der Schulden- 
aufnahme sind in Anwendung. Stände, Städte, Domkapitel geben 
auf kürzere oder längere Zeit Darlehen. Dabei erhält sich lange 
das Prinzip, daß die außerordentlichen Staatsbedürfnisse aus dem 
Staatsschatz zu decken sind. Eine größere und systematischere 
Inanspruchnahme des Staatskredites ist die Folge der französischen 
Kriege. Alle Ubel der Unentwickeltheit des Staatskredites machen 
sich geltend; die Anlehen werden unter drückenden Bedingungen 
aufgenommen und sind schwer anzubringen. Auch Zwangsanlehen 
müssen aufgenommen werden, die Münzen werden verschlechtert: 
alles Erscheinungen unentwickelter Zeiten. Manchmal ziehen sich 
die Verhandlungen wegen Aufnahme eines Anlehens Jahre hin- 
durch, so in einem Falle mit Holland, wo sie anstatt der Summe 
von 32 Millionen Franken bloß 4 Millionen einbringen. Auch die 
Konfiskation der Kirchengüter und der Verkauf von Staatsgütern 
bringt nur geringe Resultate. Die Beamten, die Heereslieferanten 
konnten nicht bezahlt werden. Zwangskonversionen werden durch- 
geführt, und zum Schluß muß auch Papiergeld ausgegeben werden. 
Es ist beinahe unglaublich, daß nach so vielem Elend doch der 
Staatskredit sich rasch erholte. Im Jahre 1830 wird es möglich, 
die 5 prozentige Staatsschuld auf eine 4 prozentige und einige Jahre 
später auf eine 3'/„ prozentige zu konvertieren. Ein Vorteil lag 
später darin, daß ein großer Teil des Staatskredites zu produktiven 
Zwecken in Anspruch genommen wurde, namentlich Eisenbahn- 
bauten. Die Eisenbahnen liefern auch bald die nötigen Summen 
zur Verzinsung und Amortisation der Eisenbahnschuld. Die Kriege 
Preußens waren glücklichen Ausgangs und belasteten den Staats- 
kredit nicht und mit der Entwicklung des Volksreichstums, des 
Kapitals und der Berliner Börse zeigt sich nach allen Richtungen 
hin eine günstige Gestaltung des Staatskredites. 
4. Österreich. Auch in Österreich haben hauptsächlich 
Kriege, in erster Reihe die Türkenkriege, zum Entstehen und An- 
wachsen der Staatsschuld geführt. Ein wichtiger Fortschritt war 
das Reifen des Prinzipes, daß jeder Herrscher die Schulden des 
Vorgängers übernimmt, ferner daß die Schuld das Gebiet belaste, 
also staatlichen Charakters ist. Maximilian IL verteilt die 
599
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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