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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der Staatskredit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

IIT. Abschnitt. Geschichte des Staatskredites. SM 
reduktion durchführbar war. Ein wichtiges Datum in der Geschichte 
des österreichischen Staatskredites ist das Jahr 1761, da in diesem 
Jahre gegen Gutstehung der Stände ein Anlehen zustande kam, 
welches daher im wahren Sinne des Wortes ein Staatsanlehen war 
und damals geschah es zum ersten Male, daß die Schuldpapiere 
mit Coupons versehen wurden. In diese Zeit fällt eine Zinsen- 
reduktion, in deren Folge der Zinsfuß auf 4 Prozent herabgesetzt 
wurde. Auch die Tilgung wurde energischer fortgesetzt. Aber 
bald wurde das Staatsschuldenwesen durch die Ausgabe von Papier- 
geld in eine gefährliche Richtung gedrängt, welche den Staat an 
den Rand des Bankerottes brachte. Erst im Anfange des 19. Jahr- 
hunderts gelang es durch Errichtung der österreichischen National- 
bank und der ihr anvertrauten Einlösung des Papiergeldes dem 
UÜbel einigermaßen zu steuern. Die folgende Periode charakterisiert 
insbesondere die angestrebte Tilgung der bestehenden Anlehen, 
namentlich mit Hilfe des öfters von neuem organisierten Tilgungs- 
fonds. Ein wichtiges Ereignis war die Aufnahme des sogenannten 
Nationalanlehens (1854), mit welchem an den Patriotismus der Be- 
völkerung appelliert wurde. Die Einzahlung konnte in fünf Jahren 
in zehn Raten erfolgen, außerdem wurden andere Erleichterungen 
gewährt, namentlich den Beamten, Militärs usw. Im ganzen wurden 
611 Millionen Gulden emittiert; an der Subskription nahmen mehr 
denn 1'/, Millionen Personen teil. Der Subskriptionskurs war 95. 
Eine Spezialität Österreichs ist es gewissermaßen, daß bei Emission 
von Anlehen öfters auf die Spielleidenschaft spekuliert wurde, daher 
Prämienanlehen. Im Jahre 1868 erfolgte die Unifizierung der 
Staatsschulden verschiedenen Charakters und zwar als Rentenschuld. 
Die günstigen Verhältnisse der spätern Jahre wurden zu bedeutenden 
Konversionen benutzt. 
Die Zunahme der Staatsschuld zeigt folgende Zusammen- 
stellung Mensi’s: 
1522 2 Millionen Gulden 
1612 807. S 
1711 Öl E 
1755 118010 ? 
1800 605 11 7 N 
1810 650,2 * n 
1847 11801 . 
1858 20365 n 
1867 30253 } n 
5. Ungarn. Das Initiale des ungarischen Staatskredites bildet 
das im Jahre 1868 aufgenommene Eisenbahnanlehen, mit welchem 
der Grundstein zum ungarischen Staatsbahnnetz gelegt wurde. 
Die emittierten Titres repräsentierten einen Nominalwert von 85.1 
307
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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