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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der Staatskredit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

E 5. Buch. Der Staatskredit. 
Millionen Gulden: der Zinsfuß betrug 5 Prozent. Die Emission 
erfolgte zu dem durchschnittlichen Kurs von 72,22, demgemäß be- 
trug der effektive Zinsfuß 6,92 Prozent. Die Emissionskosten be- 
trugen 3,7 Millionen Gulden. Es ist hieraus zu ersehen, daß die 
Zweifel des Geldmarktes gegenüber dem geschaffenen neuen dua- 
listischen Staatssystem genügend zum Ausdruck kamen. Hierzu 
kommt, daß die zu bauenden Bahnen als Pfand dienen sollten. Die 
Emission nahm einen sehr schleppenden Gang. In den folgenden 
Jahren hat dann mit den ungünstigeren Gestaltungen im Staats- 
haushalt die Situation sich noch verschlimmert. Abgesehen von 
kleineren Anlehen, dem Gömörer Prämienanlehen, dem 30- und 50- 
Millionen-Anlehen, wurden im Jahre 1873 153 Millionen Gulden 
Schatzscheine zu sehr drückenden Bedingungen emittiert. Der 
Zinsfuß betrug 6 Prozent, der Emissionskus 85'/, und 86*/„, der 
effekte Zinsfuß also 7,5 Prozent; die jährliche Last aber infolge 
der raschen Tilgung 10,89 Prozent. Die Schatzscheine bildeten eine 
schwebende Schuld, die innerhalb 5 Jahren zurückgezahlt werden 
sollte. Die Staatsdomänen mußten als Pfand gelten. Das Prestige 
des ungarischen Staatshaushaltes war in solcher Decadence, daß in 
der großen Regierungspartei sich kein Aspirant auf das Finanz- 
portefeuille fand und schließlich der Ministerpräsident dasselbe 
übernehmen mußte. Die drückende und beschämende Schuld mußte 
‚ehestmöglich selbst in der Erinnerung verlöscht werden. Dies ge- 
schah im Jahre 1881 mit Emission der 4prozentigen Goldrente. 
Die Schuldenlast stieg um 145 Millionen Gulden, die Zinsenlast 
sank von 24 Millionen Gulden auf 21,8 Millionen Gulden. 
Aus dieser höchst ungünstigen Periode des Staatskredites schritt 
der Staat nur langsam zu günstigeren Verhältnissen, was teils Folge 
der vorsichtigeren Führung des Staatshaushaltes, teils Resultat der 
allgemein günstigeren Gestaltung der Kreditverhältnisse war. Die 
Schaffung der Goldrente bildete den Wendepunkt. Der Staats- 
haushalt wird nicht wieder mit der Tilgung belastet, ja vielleicht 
wurde nur zu krampfhaft an dieser Art der Schuldaufnahme fest- 
gehalten. In den achtziger Jahren. beginnt auch in Ungarn die 
Periode der Konversionen. Es wurde jetzt die 5 prozentige Papier- 
rente geschaffen und gegen Ende der achtziger Jahre zeigt sich 
infolge der Konversionen eine Abnahme der jährlichen Zinsenlast 
um 8,1 Millionen Gulden. 
6. Rußland. In Rußland zeigt die Geschichte der Staats- 
schuld im großen ganzen ähnliche Verhältnisse wie in anderen 
Staaten. Die Not zwang oft zur Aufnahme von Anlehen, die in 
vielen Fällen von der reichen Geistlichkeit vorgestreckt wurden. 
3092
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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