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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Der Staatskredit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

VI. Abschnitt. Die Kriegsanlehen. ' 
Gelde. Bei einer neuen Anleihe (Oktober 1917) wurde die Rück- 
zahlung zu einem bestimmten Kurse festgelegt, und eine einkommen- 
steuerfreie Serie emittiert. Die englische Regierung hat es nicht 
unterlassen, mit allen Mitteln zur Subskription anzuregen, auch mit 
Androhung von Zwangsmaßregeln. Auch Zwangs- und Prämien- 
anlehen kamen in Vorschlag. Es wurde darauf hingewiesen, daß 
bei Mißerfolg der Anlehen zu solchen Mitteln gegriffen werden 
müßte, die neue Kaufkraft schaffen und so neue Preissteigerung 
hervorrufen würden. Es mußte der Minimalkurs der Konsols fest- 
gesetzt werden (66*/,). Erfolgreicher als die innere, war die äußere 
Anlehenspolitik, die namentlich die Zahlungsmittel für Käufe an 
Lebensmitteln, Munition usw. liefern sollte. Von der Einziehung 
aller ausländischen Guthaben abgesehen, wurden bedeutende An- 
lehen kontrahiert. Die erste Anleihe wurde mit Frankreich gemein- 
sam aufgenommen im Betrage von 500 Mill. Dollar auf 5 J ahre; 
1916 wurden zwei Anlehen aufgenommen, zu 250 und 300 Mill. Dollar. 
Für beide Anlehen mußten Wertpapiere, hauptsächlich neutraler 
Staaten als Sicherheit hinterlegt werden, für beide Anlehen im 
Betrage von 660 Millionen Dollar (!). Es wurden ferner Anlehen 
in Japan, Kanada, Norwegen, Holland usw. aufgenommen. Außer- 
dem nahm die Bank von England in Amerika Vorschüsse auf und 
wurde auch der Einzelkredit stark in Anspruch genommen. Die 
Verbündeten mußten von ihrer Notenreserve an England abgeben, 
das wieder immense Beträge an Gold nach Amerika zu senden hatte. 
Die Lage gestaltete sich oft höchst schwierig; England sollte den 
Bedarf an Kriegsmaterial beschaffen, aber auch Soldaten geben, 
nun konnte jedes der Ziele nur auf Kosten des anderen befriedigt 
werden. England mußte seinen Besitz an ausländischen Wertpapieren 
versilbern. Bloß bis Ende 1916 wanderten von diesen Wertpapieren 
8 Milliarden nach Amerika. 
Die bedeutendsten Kriegsanlehen Englands waren: 
4'/2 prozentige Kriegsanleihe 899,9 Mill. £ 
5 prozentige Exchequer Bonds 16B BE a m 
Schatzwechsel 559,9. il 
Victory Loan 966,0. 
3. Frankreich. Frankreich hat bei Ausbruch des Krieges 
hauptsächlich die Bank in Anspruch genommen, wenn auch, wie 
J&ze sagt, mit einer großen Vorsicht, um nicht eine neue Periode 
der Assignaten heraufzubeschwören. Außerdem wurden Schatz- 
scheine ausgegeben und namentlich zur Bezahlung der Heeres- 
lieferungen verwendet. Dann wurden Darlehen bei den Privatdepots 
verwaltenden öffentlichen Kassen aufgenommen, eine alte Sitte, der 
629
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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