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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

50 — 2.Buch. Die verfassungsmäß ge Ordnung des Staatshaushaltes u. das Budget.. 
Schaffung des Budgetgesetzes fordert, so kann, auch wenn dieser 
Akt der Gesetzgebung mehr den Charakter einer Verwaltungstätig- 
keit besitzt, der Staatshaushaltsplan ohne Budgetgesetz nicht geführt 
werden. Ja, es ließe sich vielleicht behaupten, daß, sofern die Ver- 
fassung ein Budgetgesetz fordert, trotzdem es sich hier um einen 
Akt der Verwaltung handelt, die unumgängliche Notwendigkeit des- 
selben in ein noch schärferes Licht gestellt ist. Es ist ja über- 
flüssig daran zu erinnern, daß die Berufung der Parlamente histo- 
risch mit der Aufgabe zusammenhängt, die Staatswirtschaft auf 
gesunde Basis zu stellen und der Verschwendung mit den Pfennigen 
des Volkes Einhalt zu tun '). 
Stein will die Schwierigkeiten dadurch beseitigen, daß er das 
Budget in zwei Teile zu teilen vorschlägt, entsprechend dem Um- 
stande, daß das Budget aus zwei wesentlich verschiedenen Elementen 
besteht. KEinerseits enthält das Budget solche Einnahmen und Aus- 
gaben, welche auf früheren Gesetzen beruhen und welche, insolange 
diese Gesetze nicht aufgehoben werden, ins Budget unbedingt auf- 
zunehmen sind. Diese Einnahmen und Ausgaben bilden nach 
Stein das Staatsbudget und dieses kann nicht verweigert werden. 
Außerdem enthält jedes Budget Einnahmen und Ausgaben, welche 
nicht auf früheren Gesetzen beruhen, sondern welche den Kon- 
zeptionen der am Ruder befindlichen Regierung dienen und aus 
ihrer Initiative entspringen. Diese bilden das Regierungsbudget 
und das Mißtrauen des Parlaments kann nur gegenüber diesem 
Regierungsbudget zur Geltung kommen. Gewiß ist vom Standpunkt 
der parlamentarischen Regierung auch dieses Mißtrauensvotum voll- 
kommen genügend, um den Rücktritt des Ministeriums zu er- 
zwingen, denn gewiß wird jedes verfassungstreue Ministerium dieser 
Aufforderung entsprechen, während ein weniger verfassungstreues 
Ministerium auch bei vollständiger Verweigerung des Budgets nicht 
die parlamentarischen Konsequenzen zu ziehen geneigt sein wird. 
Freilich kann nicht übersehen werden, daß auch die auf das 
Regierungsbudget beschränkte Verweigerung, wenn sie ihr Ziel 
nicht erreicht, ähnliche Wirren nach sich zieht, wie die Ver- 
weigerung des ganzen Budgets. 
Die Verfassungsverletzung, welche in einem solchen Falle die 
!) Wir müssen uns auf das Gesagte beschränken und auf die ausgedehnte 
Literatur hinweisen, die sich an diese Frage und die Laband’sche Theorie 
knüpft und an der unter andern Hänel, Jellinek, Mayer, Arndt, 
Schulze, Seligman, Fischer, Rümelin, Seidler teilnahmen. Nament- 
lich Hänel widmet eine erschöpfende Untersuchung der Laband’schen Theorie 
und weist deren Unrichtigkeit nach, in vielem in Übereinstimmung mit obigen 
Auseinandersetzungen, die ursprünglich in einem früheren Zeitpunkt erschienen.
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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