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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

I. Abschnitt. Die staatswirtschaftliche Regierung. } 
Postens des Finanzministers vollauf den Wert des Vertrauens ge- 
fühlt habe, womit sie mich beehrte; ich habe gefühlt, daß sie mir 
das Elend ihrer Völker und wenn es erlaubt ist zu sagen, die Sorge 
ihrer Person und ihre Autorität geliebt zu machen, anvertraue. 
Aber zu gleicher Zeit habe ich die volle Gefahr gefühlt, der ich 
mich aussetze. Ich habe vorhergesehen, daß ich allein dastehe, um 
gegen Mißbräuche aller Art zu kämpfen, gegen die Anstrengungen 
jener, die aus diesen Mißbräuchen Gewinn ziehen; gegen die Menge 
von Vorurteilen, die sich jeder Reform entgegensetzen und die ein 
so mächtiges Mittel sind in den Händen jener, die an der Ver- 
ewigung der Unordnung interessiert sind. Ich werde sogar gegen 
die natürliche Güte, gegen die Generosität Ew. Majestät zu kämpfen 
haben, sowie jener Personen, die ihr am teuersten sind. Ich werde 
gefürchtet und gehaßt sein von dem größten Teile des Hofes, von 
allen, die Gunstbezeigungen erwarten. Alle Abweisungen werden 
mir zugeschrieben werden; man wird mich als einen harten Mann 
darstellen, weil ich von Ew. Majestät fordern werde, daß sie selbst 
diejenigen, die sie liebt, nicht bereichern darf auf Kosten der Er- 
haltung des Volkes. Das Volk, dem ich mich opfern werde, ist so 
leicht zu täuschen, daß ich mir vielleicht jenen Haß zuziehen werde, 
selbst durch jene Maßregeln, welche ich ergreifen werde, um es vor 
Plackereien zu schützen. Ich werde verleumdet werden und viel- 
leicht mit genügendem Anscheine, um das Vertrauen Ew. Majestät 
zu verlieren. Ich werde es nicht im geringsten bedauern, einen 
Posten zu verlieren, den ich nie angestrebt habe. Ich bin bereit, 
denselben in die Hände Ew. Majestät zu legen, sobald ich nicht 
mehr hoffen darf, hier nützlich zu sein“!). Wie bald ist all das 
wirklich eingetroffen! # 
Bemerkenswert sind auch die Außerungen Justis von dem Cha- 
rakter und den Eigenschaften eines echten und falschen Kamera- 
listen (also in erster Reihe von Finanzministern). Die Eigenschaften 
des echten Kameralisten sind folgende: 1. ein echter Kameralist 
muß ein rechtschaffener Mann sein; 2. er muß über alle Be- 
stechungen und Nebenabsichten erhaben sein; 3. er muß ein Patriot 
sein und das gemeinschaftliche Beste lieben; 4. er muß dieses ge- 
meinschaftliche Beste dem scheinbaren Besten des Fürsten vor- 
ziehen; 5. er muß Leutseligkeit und Menschenliebe besitzen; 6. er 
muß eine gewisse Unbiegsamkeit haben, sich durch keinerlei Be- 
trachtungen, Vorstellungen und Rücksichten bewegen zu lassen, die 
echten Kameralgrundsätze und die Regeln der Gerechtigkeit außer 
1) Oeuvres de Turgot, II. Bd. S. 168. 
665
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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