Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

58 _2.Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes u. das Budget. 
gaben bildeten vormals ein Drittel, gegenwärtig etwa 16%, der Aus- 
gaben. Von den Steuern wird die Einkommensteuer alljährlich 
votiert, während beiläufig die Hälfte der Einnahmen der jährlichen 
Votierung nicht unterliegt. Dies das Wesentliche des sogenannten 
Normalbudgets, das eigentlich stabiles Budget heißen sollte. 
Es unterliegt keinem Zweifel, daß gewisse Ausgaben — Zivilliste, 
Gehälter, Staatsschuldenzinsen usw. — von Jahr zu Jahr wieder- 
kehren und daher eine Jährliche Festsetzung resp. Bewilligung nicht 
erfordern. Auch davon kann nicht die Rede sein, daß diese Aus- 
gabenposten verweigert werden, da der Staat staats- oder privat- 
rechtlich verpflichtet ist und auf die Nichterfüllung dieser Pflichten 
in Wirklichkeit das Sprichwort anwendbar wäre: medicina pejor 
morbo. Wenn diese Posten also auf längere Zeit festgesetzt 
würden, so würde das kaum von Nachteilen begleitet sein. Da 
also ohnehin bei diesen Posten von einer Verweigerung ernstlic 
nicht die Rede sein kann, so ist deren längere Festsetzung eine 
Geh der Debatte von einem überflüssigen Ballast, wodurc 
dann die Debatte bei den wirklich in Frage kommenden Ude 
um so gründlicher und ernster sein kann. In England ist dies um 
so eher möglich, als kein Parlamentsglied weder neue Einnahmen 
noch neue Ausgaben in Vorschlag bringen kann, andererseits hin- 
wieder jede Beschränkung der Debatte und des Budgetrechts vom 
souveränen Parlament natürlich jederzeit wieder aufgehoben werden 
kann, dem Satze gemäß, daß das englische Parlament alles tun 
kann, nur kann es aus einem Knaben kein Mädchen machen un 
umgekehrt. Das englische System des Normalbudgets stammt aus 
älterer Zeit und zwar aus der Gewohnheit des Parlaments, daß es 
für gewisse Ausgaben gewisse Einnahmequellen festlegte. Die be- 
treffenden Einnahmen wurden in einem Fonds vereinigt. Solcher 
Fonds waren drei, die dann im Jahre 1786 in dem sogenannten 
consolidated fund vereinigt wurden. In diesen Fonds flossen alle 
dauernden Einnahmen. Im Jahre 1846 wurde der Unterschied der 
ständigen und einjährigen, auf ein Jahr bewilligten Einnahmen 
(permanent and annual duties) beseitigt und seitdem fließen alle 
ordentlichen Staatseinnahmen in den consolidated fund. Aus diesem 
Fonds werden namentlich die Zivilliste, die Gehälter, die Kosten 
der Staatsschulden usw. gedeckt, von welchen Ausgaben die Auf- 
fassung herrscht, die Würde des Staates gestatte es nicht, 
aß diese Posten der Unsicherheit der jährlichen Votierung aus- 
gesetzt werden und nach Todd wurde die Richtigkeit dieses Prinzips 
stets anerkannt. In dieser Form verwirklichte England das Prinzip 
des Normalbudgets, indem das Budget aus zwei Hauptteilen be-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.