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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

60 2.Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes u. das Budget. 
land in vollem Maße das System der parlamentarischen Regierung 
durchgeführt hat, d. h. die Abhängigkeit der Regierung vom Parla- 
ment. Die der Regierung eingeräumte Macht ist im Grunde auch 
nichts anderes als die Macht des Parlaments, die dieses mittelst 
seiner Regierung ausübt. 
Auch die ungarische Verfassung stellt das Postulat auf, daß 
das Parlament jedes Jahr zusammengerufen werden muß und nicht 
eher aufgelöst werden kann, als bis es das Budget des nächsten 
Jahres und die Schlußrechnungen des vorhergehenden Jahres ab- 
solviert hat. Dieser Grundsatz ist theoretisch und praktisch unter 
allen Umständen am entsprechendsten. Von finanziellem Stand- 
punkte ist die Bewilligung des Budgets auf mehr denn ein Jahr 
fast unmöglich, ja selbst die einjährige Festsetzung muß mit Wahr- 
scheinlichkeitsdaten operieren !). Von verfassungsmäßigem Stand- 
punkte hinwieder wird die Regierung ein auf mehrere Jahre fest- 
gesetztes Budget leichteren Herzens verletzen, weil es ja keinem 
Zweifel unterliegen kann, daß ein auf mehrere Jahre festgesetztes 
Budget nicht reell sein kann. 
Auch wenn das Parlament das Recht besitzt, das Budget im 
Ganzen zu verweigern, können bei Festsetzung der einzelnen Posten 
verschiedene Schranken das Vorgehen des Parlaments einengen. 
Die Schranken können, wie Jeze?) richtig bemerkt, auf drei Punkte 
gerichtet sein: den Gegenstand, den Betrag und die Dauer der 
Ausgaben. Namentlich haben wir folgende Fälle zu unterscheiden: 
a) Verbot der Einstellung gewisser Ausgaben; b) Verbot der Ein- 
stellung einer über einen gewissen Betrag hinausgehenden Summe; 
c) Befehl zur Einstellung einer gewissen Ausgabe, in welchem Falle 
natürlich auch ein gewisser Betrag anzugeben, da sonst dieser Be- 
fehl durch Einstellung eines geringen Betrages ausgespielt werden 
könnte. Bezüglich der Einnahmen haben wir es selten mit beson- 
deren einschränkenden Verfügungen zu tun, mit Ausnahme natür- 
lich der Staatenverbindungen, wo dies unbedingt notwendig ist. Die 
auf die Ausgaben bezüglichen gesetzlichen Einschränkungen können 
sich nach zwei Richtungen bewegen: a) gewisse Summen müssen 
ins Budget eingestellt werden (Gehälter der Staatsbeamten, Zivil- 
liste, Schuldzinsen usw.); b) gewisse Zwecke werden zur Ver- 
meidung der Einmischung des Staates oder zur Vermeidung von 
') „Die einjährige Periode ist wohl das Richtigste. Kürzere Perioden wür- 
den fürchterliche Arbeit geben, bei längeren Perioden würde die Vorhersehbar- 
keit gänzlich verloren gehen.“ (Schäffle, Zur Theorie der Deckung des 
Staatsbedarfes. Aufsätze II. S. 246.) 
?) Traite de science des finances. Le budget. (Paris 1910.) S. 529.
	        

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Modern Monetary Systems. King, 1927.
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