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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

74 2.Buch. .Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes u. das Budget. 
tigung haben. In England nahm die Detaillierung der Posten unter 
Karl II. ihren Anfang, damit nicht die zur Fortführung des Krieges 
gegen die Niederlande bewilligten Summen zur Deckung der Kosten 
des königlichen Haushaltes verwendet werden mögen. Wenn einer- 
seits ohne Detaillierung der Staatshaushalt nicht die nötigen Auf- 
klärungen bietet, so ist natürlich eine zu weitgetriebene Detaillie- 
rung gleichfalls von Nachteil. Der Staatshaushalt der größeren 
Staaten hat einen so kolossalen Umfang, daß derselbe bei mäßiger 
Detaillierung mehrere hundert Posten umfaßt, deren eingehende 
Behandlung einen bedeutenden Teil der den Debatten gewidmeten 
Zeit in Anspruch nimmt. Wird die Detaillierung zuweit getrieben, 
so kann es dahin kommen, daß — wenn ansonst keine Schranken 
für die Budgetdebatte festgesetzt sind — die Verhandlungszeit des 
Parlaments zum großen Teil durch die Budgetdebatte in Anspruch 
genommen wird und für die eigentlichen legislatorischen Arbeiten 
nur wenig Zeit erübrigt. Auch darf ja die Detaillierung nicht 
weitergeführt werden, als es möglich, mit einiger Wahrscheinlichkeit 
die künftige Gestaltung zu fixieren. Nun ist es aber natürlich un- 
möglich, z. B. die letzte Aufteilung gewisser Einnahmen und Aus- 
gaben, die sich in wenigen Mark und Heller ausdrücken kann, 
durchzuführen. Auch muß in Betracht gezogen werden, daß eine 
übertriebene Detaillierung die Beweglichkeit der Regierung hemmt, 
was selbst auf die Verantwortlichkeit derselben ungünstig zurück- 
wirkt. Es ist dann der Verantwortlichkeit des Ministeriums nichts 
überlassen und so wird dasselbe zum mechanischen Vollstrecker des 
Budgets. Darum kann die Detaillierung, die der ökonomischen 
Führung des Staatshaushaltes dienen soll, gerade zur Ursache der 
Verschwendung werden. „Trop de division, conduit a trop de de- 
penses“, sagte Thiers. So fand ich im englischen Budget Posten 
von wenigen Schilling (Einnahme des Museums für Kataloge usw.). 
Im allgemeinen weist aber das englische Budget keine zuweit ge- 
triebene Detaillierung auf. Sehr weitgehend ist die Detaillierung 
im italienischen, holländischen, dänischen Budget *). 
Die detaillierte Festsetzung des Budgets hätte keinen Zweck, 
wenn die Regierung das Recht hätte, die votierten Beträge nach 
Belieben zu verwenden. Das Recht der Regierung, die votierten 
Beträge für andere Zwecke zu verwenden, nennen wir das UÜber- 
') Das Dietionnaire des finances' (Budget) sagt über die Detaillierung 
folgendes: „La specialite est limitee par le bon sens. Qu’elle decompose des 
chapitres qui sont trop massifs, mais qu'elle ne pulverise point le budget jus- 
qu’äa le faire voter mille francs par mille francs, en ötant aux ministres toute 
action sur la manutention des services et toute responsabilite.“
	        

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Einführung in Die Volkswirtschaftslehre. Verlag von Quelle & Meyer, 1920.
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