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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Die Währungen and Devisennotierungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

IV.. DIE WÄHRUNGEN UND DEVISENNOTIERUNGEN 141 
1927: London 47/6, Berlin 406 (für 1 Goldpeso), New York 10390 (für 
100 #) durchwegs‘ T,T. 
Uruguay hat ähnliche Währungsverhältnisse; der Silberpeso ist 
gleich dem 5-Fes.-Stück in Silber, der Goldpeso wird nicht ausgeprägt, 
ist daher nur eine Rechnungseinheit, aber von höherem Wert als 
jener von Argentinien (der Goldpeso in Uruguay wiegt 1:697 g und 
ist 11/,2 f.). 100 Pesos °/, Buenos Aires werden gleich 93 Pesos 
Montevideo gerechnet. Die Bank der Republik. (eine Staatsbank) gibt 
ungedeckte Noten bis 10 Pesos bis zur Hälfte ihres eingezahlten 
Kapitals (emision menor) und größere Noten bis zum dreifachen 
ihres eingezahlten Kapitals aus, die einschließlich der sonstigen 
Sichtfälligkeiten mit mindestens 40% in Gold gedeckt sein sollen 
(emision major). 
B. Die Dollar-Länder. 
Vereinigte Staaten von Amerika. Einheit 1 Dollar*) ($) 
= 100 Cents. Hinkende Goldwährung. Hauptmünzen zu 1, 21/,, 3, 5, 
10 (Eagle) und 20 $. Nebenmünze ist der Silberdollar. 
. Bis 1878 herrschte tatsächlich Goldwährung; seit diesem Jahre wurden 
nach der sogenannten Bland Bill monatlich mindestens 2, höchstens 4 Mil- 
lionen Silberdollars geprägt; gegen Deponierung der Silbermünzen konnten 
auch. Silberzertifikate ausgegeben werden. — Nach der Sherman Bill vom 
Jahre 1890 mußten. monatlich 41/, Millionen Ounces Silber in barem vom 
Schatzamt aufgekauft und dagegen Schatznoten (freasury notes) ausgegeben 
werden. Infolge der unaufhaltbaren Silberentwertung mußte auch diese Bill 
1893 aufgehoben werden.‘ In letzter Zeit ist wieder mit der Ausprägung von 
Silberdollars: begonnen worden. 
‚Als Handelsmünze wurde der Trade-Dollar (420 Troy grs r., 
9/10 f., 24-494 g £f.) geprägt und ebenso wie der mexikanische Dollar 
nach Ostasien gesendet, wo er als Zahlungsmittel verwendet wird. 
„Papiergeld: United States notes, auch Greenbacks genannt, mit 
Zwangskurs®), dann Silberzertifikate und Treasury notes, die gegen 
hinterlegtes‘ Silber, und Goldzertifikate mit Zwangskurs, die gegen 
hinterlegtes Gold ausgegeben wurden, 
Nach dem Nationalbankgesetz vom 3. Juni 1864 durfte jede National- 
bank®) unter Aufsicht der Bundesregierung bis zur Höhe ihres Aktien- 
kapitals Noten emittieren, wenn sie als Sicherheit für diese Emission Staats- 
‚4) Feingehalt 1-505 g, %/,9 fein. 
5) Ihre Emission ist seit 1878 mit 346,681.016 # begrenzt und mit 
den Treasury notes durch eine Goldreserve garantiert, die im Jahre 1916 
auf 152,979.026 # erhöht wurde. 
6) Man unterscheidet in der Union: a) die Nationalbanks, die der Auf- 
sicht. und Gesetzgebung der Bundesregierung unterliegen; b) die Statesbanks, 
die der Gesetzgebung und Aufsicht der einzelnen Staaten unterstehen; 
diesen ähnlich sind die Trust companies, ursprünglich Treuhandgesellschaften, 
jetzt zumeist Handelsbanken, die auch Hypothekargeschäfte betreiben; 
c) Privatbanken im Besitz kapitalkräftiger Kaufleute, die keiner staatlichen 
Aufsicht unterliegen und deshalb das Gründungs- und Emissionsgeschäft in
	        

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Die Technik Des Wirtschaftlichen Verkehrs. Manz, 1927.
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