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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Das Warengeschäft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

176 DIE TECHNIK DES WIRTSCHAFTLICHEN VERKEHRS 
mögens- und Kreditverhältnisse. Die Aufträge, die dem Agenten von diesen 
Firmen zugehen oder die er bei seinen regelmäßigen Besuchen erhält, 
übermittelt er entweder an sein Haus oder er schließt gleich fest ab und 
gibt diese festen Ordern an seinen Kommittenten weiter. Dieser richtet die 
Faktura und das etwaige Begleitschreiben wohl an den Kunden, sendet aber 
beide an den Agenten, der sie — sehr oft persönlich — dem Käufer zustellt. 
Der Begleich der Fakturen erfolgt entweder direkt an den Kommittenten 
oder geht ebenfalls durch die Hand des Agenten. Monatlich oder halb- 
jährlich erteilt der Agent seinem Hause die Provisionsnota, in die er in der 
Regel nur die bereits beglichenen Posten aufnimmt. 
Der Provisionsreisende ist ein Agent, der die Orte eines bestimmten 
Gebietes bereist, um die Abnehmer für seine Artikel aufzusuchen. Er vertritt 
in der Regel ebenfalls mehrere Häuser und erhält von diesen für die ver- 
mittelten oder abgeschlossenen Geschäfte eine höhere Provision, weil in 
ihr die Reisespesen inbegriffen sind. In dem’ Orte seines gewöhnlichen 
Wohnsitzes ist der Provisionsreisende auch Platzagent. | 
Zuweilen garantiert das Haus seinem Agenten. einen jährlichen Mindest- 
betrag von Provisionen, den sie ihm unter allen Umständen ausbezahlt und 
der daher einem festen Gehalt ziemlich nahekommt. 
3. DIE FORMEN DES KLEINHANDELS 
Der Kleinhandel verkauft die Waren in kleinen Mengen un- 
mittelbar an die Verbraucher. Er ist entweder seßhaft als Laden- 
und Hökerhandel oder Wanderhandel, der durch Hausierer und 
Detailreisende betrieben werden kann. In jedem Falle steht er mit 
dem Konsum in ständiger, unmittelbarer Fühlung und soll daher 
über dessen Bedürfnisse genau unterrichtet sein. 
Die ursprüngliche Form des Kleinhandels ist der Gemischt- 
warenverschleiß, wie er heute noch auf dem flachen Lande besteht. 
In den Städten hat er sich nach zwei Richtungen entwickelt: die 
eine ging nach Trennung (Spezialisierung) der Waren, die andere 
bildete sich zum Großbetrieb aus durch Aufwendung großen Kapitals. 
Durch Spezialisierung entstanden die Detailgeschäfte für die ein- 
zelnen Warengattungen; manche Detailgeschäfte bildeten sich bis 
zum sogenannten Spezialgeschäft aus, das in einem bestimmten 
Warenzweige die größte Auswahl in allen Qualitäten zu bieten 
trachtet. 
Das Detailgeschäft ist die bei weitem häufigste Form des 
Kleinhändels, Zumeist arbeitet es mit kleinem Kapital; in neuerer 
Zeit haben aber vielfach die innere und äußere Ausstattung des 
Geschäftslokales, die hohen Mieten und das notwendige große Waren- 
lager die Aufwendung größerer Geldmittel erforderlich gemacht. 
Jedes Detailgeschäft muß trachten, einen festen Kundenkreis 
zu erlangen; die Zufallskäufer (Passantenverkehr) treten dagegen 
mehr in den Hintergrund, Daher ist der persönliche Kontakt des 
Detailhändlers mit seinen Kunden wichtig; die Bedienung besorgt 
er selbst oder sie wickelt. sich..unter seiner Aufsicht ab; er soll
	        

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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