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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

Full text: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Das Bankgeschäft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

139 
großen asiatischen Steppe und bei den Fronbauern des Oremburger 
Landes. 
Im zweiten Falle ist Mangel an verfügbarem Boden, und die 
Existenzmittel bleiben fortan in engen Grenzen. Doch die Familien 
väter erhalten weiter die Gewohnheiten der Fruchtbarkeit. Wenig 
geübt in vorausschauenden Berechnungen, überlassen sie vertrauens 
voll der göttlichen Vorsehung das Geschick ihrer Kinder. Das ist 
die Lage der armen Bevölkerung, die auf die Arbeiten in den Städten 
und auf dem Lande angewiesen ist. Sie zeigt sich oft bei den 
zerrütteten oder zerstörten Völkern, die in den beiden letzten Bänden 
dieses Werkes beschrieben sind. Sie ist zahlreich bei den süd 
deutschen Stämmen, denen die guten Beispiele der nördlichen Stämme 
fremd geblieben sind. Der Ursprung dieser Sachlage liegt gewöhn 
lich in den Sitten oder in den geschriebenen Gesetzen, die die natür 
lichen Verfügungen der Familienväter hindern, und die die Kinder 
zu fortwährender Teilung der Brocken der väterlichen Erbschaft er 
mächtigen, wie winzig sie auch durch die vorhergegangenen Teilungen 
geworden sein mögen. Zuerst werden die Erben zu dieser Teilung 
durch den Geist der Neuheit getrieben, durch das Vergessen der 
Tradition und die Unkenntnis der wahren Gründe des Wohlergehens, 
und bald finden sie in ihrer Parzelle mehr ein Hindernis des Fort 
schritts als ein Mittel des Erfolges. So gelangen sie schließlich 
in die Lage der armen Eigentümer. Aller Mittel beraubt, müssen 
sie sich dann zur Auswanderung entschließen. Aber sie verfügen 
nicht über die Mittel, die die Bauern des Nordens ihren aus 
wandernden Kindern sichern, und daraus rekrutiert sich die „arme 
Auswanderung“. Viele deutsche Verwaltungen bemühen sich zwar, 
durch Heiratsverbote der Vermehrung dieses Teiles der Bevölkerung 
zu begegnen; aber die Beobachtungen, die in den folgenden Bänden 
erwähnt sind, lassen keinen Zweifel an der Unsittlichkeit und 
Unmöglichkeit solcher Maßnahmen. 
Im dritten Falle endlich hat die ländliche Bevölkerung, die auf 
einem ganz besetzten Boden lebt, die glückliche und solide Lage 
bewahrt, die das Wort „Bauer“ ausdrückt. Die Familienväter, die 
frei von jeder gesetzlichen Fessel in bezug auf den Gebrauch ihrer 
Güter leben und der Sitte der „Stammfamilie“ unterworfen sind, 
übertragen dem Anerben, den sie auswählen, das ganze Eigentum 
am Familiengute. Geleitet von der üblichen Vorsicht, nehmen Vater 
und Erbe von den Produkten einzig das, was zur Erhaltung der 
Familie unentbehrlich ist; der Überschuß, d. h. der Reinertrag der
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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