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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VIII. Das Bankgeschäft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

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Währungstechnische Vorschläge für die Sicherung der Währung. 60 Und wenn das Geldamt befugt ist, von den Steuern einen Abstrich zu gunsten der Steuerzahler zu machen, so ist als Korrelat zu fordern, daß es auch befugt sein soll, durch Steuerzuschlägc etwaigen Gcldüberschuß dem Verkehr zu entziehen. Der währungstechnische Mechanismus des Steuerzu schlages ist derselbe wie beim Stcuerablaß, nur umgekehrt. Die Steuerämter werden angewiesen, auf alle Reichssteuern einen Währungszuschlag von 10 — 20 oder mehr Prozent zu erheben und das Produkt dieses Zuschlages dem Geldamt auszuliefern. Das Geldamt verbrennt dieses Geld. Die Steuer zahler müssen entsprechend dem Steuerzuschlag ihre Einkäufe einschränken. Der Kanarienvogel, die Nähmaschine, das Reitpferd werden nicht gekauft,- die Nachfrage geht zurück, und die Preissteigerung wird vermieden. Es sei hier bemerkt, daß bei einer Baisse die Preise stocken und ein Steuererlaß den meisten besonders willkommen sein wird, während bei einer Hausse die Geschäfte regelmäßig gut gehen und der Steuerzuschlag leicht erhoben werden kann. Diese Methode hat neben dem schon genannten Vorzug der unmittel baren Wirksamkeit auch noch den, daß sie das Interesse für die Währung im Volke lebendig erhalten wird. Denn die große Masse denkt nur, so lange sie gereizt wird, und ein Steuerzuschlag ist ein Reiz, der von jeher mächtig die Geister in Aufregung verseht hat. Dä erfierliche Bieschlag, dat os et, wat de Bur hascht. Diese Aufregung wird dem Studium der Währung und das öffentliche Studium der Währung der Konsolidierung der Währung zu gute kommen, insofern als die währungspolitische Schulung der Volksmasse die beste, wenn nicht die einzige Gewähr bietet gegeit die bislang geübte Pfuscherei und Quacksalberei. Der wahre Schuh der Währung gegen den staatlichen Mißbrauch liegt nicht im Metall, km Geldstoff, sondern in der währungspolittschen Schulung der ausschlaggebenden Majorität des Volkes. Was diese Majorität will, das geschieht. Ist diese Majorität in Währungsangelegen- hekten auf Leithammel angewiesen (sie ist es leider überall), so geschieht, was die Leithammel wollen. Nach den beiden zuerst erwähnten Methoden der Geldverwaltung ge schieht alles ohne Sang und Klang km Bureau des Geldamtes. Das Volk würde nur den Erfolg, nicht das „wie" bemerken, und das Interesse für die ganze Sache würde bald einschlafen. Und es wäre doch so nötig, daß das Volk en masse wenigstens eine Generation lang sich gründlich mit den Währungsangelegcnheiten befaßte, damit alle die aus dem Altertum auf uns überkommenen Vorurteile endlich mal abgeworfen werden und die national- ökonomische Sprache (ein wahrer Augiasstall) die für eine schnelle und sichere Verständigung nötige Reinigung erführe. Keiner der volkstümlichen Ausdrücke, die in der Währungssprache gebraucht werden, kann als eindeutig angesehen werden. Gegen die hier vorgeschlagene Währungssteuer wird man vielleicht den Vorwurf erheben, daß sie das Budgetrecht der Volksvertretung einschränkt. Dieser Vorwurf ist jedoch ungerechtfertigt. Mit viel mehr Recht könnte man ihn heute gegen die Emissionsbankpolktik erheben, indem es von dieser Politik abhängt, welchen materiellen Inhalt (Waren) die von der Volksvertretung ausgeschriebenen Steuern erhalten sollen. Die Volksvertretung schreibt 100 oder 1000 Millionen an Steuern aus,- aber was das Volk an Waren

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Die Freiwilligen Sozialen Fürsorge- U. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel U. Industrie Im Deutschen Reiche. Carl Marhold Verlagsbuchhandlung, 1913.
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