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Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

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Bibliographic data

fullscreen: Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs

Monograph

Identifikator:
1747798770
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120203
Document type:
Monograph
Author:
Ottel, Klemens http://d-nb.info/gnd/1024837165
Title:
Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
Edition:
2. neubearb. Aufl.
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manz
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 324 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Technik des wirtschaftlichen Verkehrs
  • Title page
  • Contents
  • Einführung
  • I. Mass- und Wertfeststellung im Warenverkehr
  • II. Die Instrumente des kaufmännischen Kreditverkehrs
  • III. Der kaufmännische Nachrichten- und Güterverkehr
  • IV. Die Währungen and Devisennotierungen
  • V. Die Subjekte des wirtschaftlichen Verkehrs
  • VI. Das Warengeschäft
  • VII. Die Organisation des Überseegeschäftes
  • VIII. Das Bankgeschäft
  • IX. Marktorganisationen
  • Sachregister

Full text

Il. INSTRUMENTE DES KAUFMÄNN. KREDITVERKEHRS 69 
der Spesenersparung, des geringeren Risikos und der einfacheren 
Versendung Devisen vorgezogen; erst wenn ihr Kurs auf Grund 
stärkerer Nachfrage über einen bestimmten Kurs, im obigen Bei- 
spiel 81-243, steigt, wird es vorteilhafter sein, trotz der höheren 
Versendungsspesen Gold zur Zahlung an das Ausland zu verwen- 
den, und man bezeichnet deshalb diesen Grenzkurs als Goldexport- 
punkt. Umgekehrt wird bei Zahlungen des Auslandes Gold vor- 
gezogen werden, wenn der Devisenkurs im obigen Beispiel unter 
80-757 sinkt, und daher heißt dieser Grenzkurs der Goldimport- 
punkt. 
An die Stelle von Gold- oder Goldgeldsendungen tritt bei Gold- 
exchangewährungen die Remittierung von Goldwechseln oder -aus- 
zahlungen. Ihre Versendungsspesen sind natürlich geringer; da- 
durch verringert sich die Spannung zwischen den beiden Gold- 
punkten und damit das Ausmaß der möglichen Schwankungen in 
den Devisenkursen. Sie wird noch kleiner bei Haltung von Gold- 
depots im Auslande. 
Die Schwankungen des Devisenkurses sind daher hier beschränkt 
auf den Abstand zwischen den beiden Goldpunkten. Anders bei 
Ländern, in denen Goldmünzen oder Gold oder Golddevisen nicht 
zur Verfügung stehen oder der Export von Gold oder Golddevisen 
verboten ist. Dem Steigen oder Fallen der Devisenkurse sind dann 
keinerlei Grenzen gezogen, sie werden daher bei andauernd pas- 
siver Zahlungsbilanz stetig steigen und bei aktiver Zahlungsbilanz 
ebenso fallen“). Dieser Zustand ist während des Weltkrieges und 
noch mehr nachher allenthalben eingetreten und bei der Wieder- 
aufnahme des internationalen Verkehrs zur folgenschweren Geltung 
gekommen. Künstliche Mittel (der Devisenpolitik), die mehr oder we- 
niger gesunkenen Devisenkurse der in Verschuldung geratenen Län- 
dern wieder zu heben (zu stützen), können nur vorübergehend von 
Erfolg begleitet sein, insolange die Zahlungsbilanz dieser Länder 
eine passive bleibt. Freilich darf nicht übersehen werden, 'daß diese 
Devisenkurse, einmal losgelöst von der realen Grundlage der. Münz- 
parität, nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv gewertet wer- 
den. Hiebei erfahren wichtige Momente, wie die Höhe des Noten- 
umlaufes, der Kredit des Staates, seine künftige wirtschaftliche 
4) Maßgebend ist stets das Schuld- und Forderungsverhältnis zum Ge- 
samtauslande. Denn der niedrigere Devisenkurs eines Schuldnerlandes wird 
sofort zur Folge haben, daß die Forderungen eines Gläubigerlandes mit 
Devisen auf das Schuldnerland beglichen werden, wenn deren Kurs im 
Gläubigerland nicht ungünstig ist. Daraus ergibt sich eine ständige Aus- 
gleichung zwischen den Kursen der einzelnen Devisen. Das jeweils billigste 
Zahlungsmittel zu ermitteln, ist Aufgabe der Devisenarbitrage. Voraus- 
setzung ist freilich, daß der Devisenverkehr zwischen den einzelnen Ländern 
unbehindert ist.
	        

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Die Technik Des Wirtschaftlichen Verkehrs. Manz, 1927.
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