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Rationalisierung und Wirtschaftlichkeit in der Kali-Industrie

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Bibliographic data

fullscreen: Rationalisierung und Wirtschaftlichkeit in der Kali-Industrie

Monograph

Identifikator:
1750531895
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-124058
Document type:
Monograph
Title:
Rationalisierung und Wirtschaftlichkeit in der Kali-Industrie
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Hauptvorstand d. Fabrikarbeiterverb.
Year of publication:
1926
Scope:
24 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Hohe Rabatte für den Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Rationalisierung und Wirtschaftlichkeit in der Kali-Industrie
  • Title page
  • Contents
  • Rationalisierung und Betriebskonzentration in der Kali-Industrie
  • Die Überproduktion an Kaliwerken in der Vergangenheit
  • Die Stillegungen in der Kali-Industrie
  • Trotz Rationalisierung Forderung auf Preiserhöhung !
  • Die Berechnung der Selbstkosten
  • Die Ablehnung der Preiserhöhung durch das Reichswirtschaftsministerium
  • Die Belastung mit der Quotenentschädigung für die stillgelegten Werke
  • Die Verwendung der Kali-Anleihe
  • Hohe Rabatte für den Handel
  • Die Geschäftsergebnisse der Kali-Unternehmungen
  • Löhne und Arbeitszeit in der rationalisierten Kali-Industrie
  • Schlußbetrachtung

Full text

Hohe Rabatte für den Handel. 
Der Vertrieb von Kalisalzen durch das Kalisyndikat vollzieht sich über die 
Organisation des Handels. Die Händlerorganisation bekommt von den vom 
Reichskalirat festgesetzten Preisen einen bestimmten Prozentsatz als Rabatk. 
Die Vertreter des Handels haben daher an hohen Kalipreisen das gleiche 
Interesse wie die Kaliindustriellen. Deshalb stimmen bei Preiserhöhungs- 
anträgen des Kalisyndikats die Vertreter des Handels im Reichskalirat auch 
immer für Preiserhöhungen. Würde an Stelle des prozentualen Anteils dem 
Handel ein bestimmter Betrag für jeden Doppelzentner Reinkali gegeben, 
welcher ebenfalls vom Reichswirtschaftsminister festgesett werden müßte, 
dürften auch die Vertreter des Handels für die Zukunft weniger für Preis- 
erhöhungen zu haben sein. 
In der Vorkriegszeit wurde dem Handel ein Rabatt von 7 Prozent 
gewährt. Jetzt zahlt das Kalisyndikat den Händlern 17 Prozent Rabatt. Diese 
Skeigerung von 142 Prozent ist völlig unberechtigt. Bei einer Gesamkteinnahme 
des Kalisyndikats von 180 Millionen Mark bekommt der Großhandel nach 
den heutigen Rabattsätzen den ansehnlichen Betrag von 30,6 Millionen Mark, 
während im ersten Halbjahr 1926 sämtlichen Kaliarbeitern nur 16,7 Millionen 
Mark Lohn ausgezahlt wurden. Ein Dutzend Großhändler in der Kali-Industrie 
verdienen fast ebensoviel wie die Belegschaften sämtlicher Kaliwerke. Durch 
eine Kürzung des Händlerrabatts um 2 Prozent könnten die Tariflöhne der 
Kaliarbeiter um 10 Prozent erhöht werden, ohne daß der Industrie daraus 
irgendwelche Belastungen erstehen. 
Nach der vom Reichswirtschaftsminister aufgestellten Berechnung unter 
Annahme der von der Kaliprüfungsstelle errechneten engeren Selbstkosten hat 
die Industrie an jedem Doppelzentner Reinkali einen Reingewinn von 0,92 Mk. 
Demgegenüber dürfte der Handel, welcher bei den heutigen Preisen und 
Rabaltsätzen für jeden Doppelzentner den Betrag von 2,25 Mk. bekommt, 
nach Abzug sämtlicher Unkosten einen höheren Reingewinn zu buchen haben. 
Da die Rabatte auf Grund einer Vereinbarung zwischen dem Kalisyndikat 
und der Händlerorganisation bestehen, dürfte es am nächsten liegen, wenn die 
Werke mit den jetzt bestehenden Kalipreisen nicht auskommen, ein e n Aus- 
gleich dur Verminderung det: Händlerrahbatte - zu 
schaff en. Es ist vo m volk swirtschaftlichen Standpunkt 
aus betrachtet direkt wid ersinnig, wenn d er Handel mehr 
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[ 7
	        

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Die Theerfarben-Fabriken Der Herren Meister, Lucius & Brüning Zu Höchst a. Main, in Sanitärer Und Socialer Beziehung. Schumacher, 1880.
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