Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1751319059
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-129553
Document type:
Monograph
Title:
Répertoire des administrateurs & commissaires de société, des banques, banquiers et agents de change de France et de Belgique
Place of publication:
Paris [u.a.]
Year of publication:
[1926]
Scope:
1316 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Impots sur le revenu taxe professionnelle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Merck's Warenlexikon für Handel, Industrie und Gewerbe
  • Title page
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z
  • Index

Full text

Lorbeeröl 
255 
Lupinensamen 
trockneten Früchte des Lorbeerbaumes, 
haben im frischen Zustande eine dunkelblaue 
Schale, die aber beim Trocknen graubraun und 
runzelig wird. Die trocknen Früchte besitzen 
eine dünne, hautartig eingetrocknete, zerbrech 
liche, pergamentartige Samenhülle und einen 
bräunlichen, viel Öl haltenden Kern. Ihr Ge 
ruch ist eigentümlich, nicht angenehm gewürz 
haft, der Geschmack bitter aromatisch und 
fettig. Die L. werden nur noch selten, haupt 
sächlich zur Vieharznei, zu Räucherwerk und 
äußerlich gegen Krätze benutzt. Glanz und 
Schwere sind Zeichen der Güte und Frische der 
Ware, die gut geschützt und trocken aufzu 
bewahren ist, da sie leicht von Insekten an 
gegangen und dadurch unbrauchbar wird. In 
Italien und Griechenland dienen die frischen L. 
zur Bereitung des Lorbeeröls. 
Lorbeeröl (Loröl, Lorbeerfett, lat. Oleum 
Lauri expressum, frz. Huile de fruits de laurier, 
engl. Laurel oil) wird teils durch Auspressen, 
teils durch . Auskochen der frischen Früchte 
des Lorbeerbaumes in Menge von etwa 15% 
erhalten. Es hat eine schöne grüne Farbe, bei 
gewöhnlicher Temperatur eine schmalzartige 
Konsistenz, körnige Beschaffenheit und stark 
würzhaften Geruch, der von dem Gehalt an 
ätherischem Öl herrührt. Das L, muß sich in 
Äther vollständig und klar lösen, während 8ogrä- 
diger Weingeist nur das ätherische Öl und den 
grün färbenden Stoff (Chlorophyll) auszieht, die 
Fette aber ungelöst läßt. Das 01, das meist 
vom Gardasee und aus Griechenland kommt, 
dient in der Medizin zu stärkenden Einrei 
bungen, bildet daneben aber auch ein sehr 
wirksames Mittel zur Abhaltung von Fliegen, 
denen der Geruch unerträglich ist, und wird 
daher in wärmeren Ländern von den Fleischern 
zum Bestreichen ihrer Läden, an Fenstern und 
Türen benutzt. Das L. besteht aus den Glyze- 
riden der Laurinsäure und Myristinsäure so 
wie aus Chlorophyll und ätherischem Öl. — Das 
ätherische öl der Lorbeerfrüchte (lat. 
Oleum Lauri aethereum, frz. Essence de fruits 
de laurier, engl. Laurel volatil oil), welche da 
von 1 0/0 enthalten, wird durch Destillation der 
zerkleinerten Früchte mit Wasser erhalten als 
eine leichte hellgelbe Flüssigkeit vom spez, 
Gew. 0,914—0,935 und starkem Geruch, die 
nur wenig gebraucht wird. Es enthält haupt 
sächlich Zineol neben wenig Pinen. 
Lovakrin ist ein mit großer Reklame ange 
priesenes Kosmetikum, das angeblich aus einem 
mit Jasmin, Arnika und Salbei parfümierten 
Gemisch von Tannin, Eigelb, Kognak und Naph- 
tol besteht. 
Luffa (Luffah, Loofah) besteht aus dem 
netzartigen Fasergewebe der Früchte von 
Luffa aegyptiaca oder Momordica Luffa, 
einer in Ägypten und Arabien heimischen und 
dort auch angebauten Kukurbitazee. Die 
ziemlich großen, gurkenähnlichen Früchte wer 
den nach der Reife aufgeschnitten, von den 
Samen befreit und der faulenden Gärung Über 
tassen, wodurch das Fruchtfleisch und das zar 
tere Zellgewebe zerstört wird, während das die 
L. des Handels bildende schwach gelbliche B aser- 
Sewebe zurückbleibt und nach dem Waschen 
Sehleicht und getrocknet wird. Die schon von 
den alten Ägyptern als Waschschwamm benutzte 
und jetzt vielfach nach Deutschland für den 
selben Zweck eingeführte L. ist im trockenen 
Zustande hart, wird aber, in Wasser getaucht, 
weich und geschmeidig. Außerdem wird sie zur 
Herstellung von Schweißblättern, Sattelunter 
lagedecken, Einlegesohlen usw. verarbeitet, von 
denen besonders letztere sich sehr gut be 
währen. 
Lungan. Mit diesem Namen belegt man in 
China sowohl die getrockneten gelblich- oder 
bräunlichgrauen, kirschengroßen Früchte von 
Nephelium longanum, eines 10—12 m hohen 
Baumes aus der Familie der Sapindazeen, 
als auch das aus diesen Früchten hergestellte 
wohlschmeckende Mus. Noch wertvoller ist das 
Mark einer verwandten Art, Neph elium Litchi 
(Litchibaum), welche ebenfalls in China hei 
misch ist, außerdem aber in Ostindien häufig 
angebaut wird. Die Früchte dieses Baumes, 
Leitschies oder Litchis genannt, enthalten 
ovale braune Samen, umhüllt von einem durch 
scheinenden, matt himmelblauen, saftigen Marke, 
welches äußerst wohlschmeckend, ähnlich dem 
Geschmack der Muskateller Weintraube ist. Die 
Früchte werden auch getrocknet in den Handel 
gebracht. Schließlich findet sich auf Malakka 
ünd den Sundainseln Nephelium Cappaceum 
(Ramputan), ein kleiner Baum, der ebenfalls 
wohlschmeckende Früchte liefert. 
Lungenkraut (lat. Herba pulmonariae macu- 
latae, frz. F'euilles de pulraonaire, engl. Pulmo 
nary leaves) besteht aus den getrockneten 
Blättern der in Wäldern wachsenden Pulmo- 
naria officinalis und wird als Volksmittel bei 
Lungenleiden verwandt. 
Lungenmoos (lat. Herba pulmonariae arboreae 
seu Lichen pulmonariae, frz. Lichen pulmonaire, 
engl. Pulmonary moss) nennt man die an Bäu 
men wachsende, lederartige Flechte Sticta 
pulmonacea, die als Volksmittel zu Tee Ver 
wendung findet. 
Lupiiunsamen (Wolfsbohne, Feigbohne), 
die Samen verschiedener Arten der Legumi- 
nose Lupinus (L. albus, L. Ternis, L. hirsu- 
tus, L. luteus), bilden die stickstoffreichsten 
Pflanzenteile und werden daher zu Futter 
zwecken und zur Verbesserung des Bodens viel 
fach angebaut. Die Lupine hat in hohem Maße 
die Eigenschaft, den atmosphärischen Stickstoff 
zu assimilieren, und gedeiht infolgedessen nicht 
nur ohne nennenswerte Düngung, sondern ver 
mag sogar, untergepflügt, als sog. Gründüngung, 
die geringeren Bodenarten zu verbessern. Das 
frische Kraut gewisser Arten dient als Grün 
futter, während die Samen wegen ihres hohen 
Gehaltes an Bitterstoffen eine vorherige Be 
handlung erforderlich machen. Neben beträcht 
lichen (bis zu 42 0/0) Mengen Protein enthalten 
die letzteren die Alkaloide Lupinin, Lupini- 
din (identisch mit Spartein) und Lupanin (ins 
gesamt 1—2 0/0), welche den bitteren Geschmack 
bedingen und vor der Verwendung zu Futter- 
und Nahrungszwecken zu entfernen sind. Dieses 
Entbittern soll in Griechenland durch Ein 
hängen in Meerwasser erreicht werden, wäh 
rend man sich bei uns des Dörrens und Aus 
laugens bedient. Es gelingt auf diese Weise 
aber nie vollständig, so daß die Tiere nur all
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Merck’s Warenlexikon Für Handel, Industrie Und Gewerbe. G.A. Gloeckner, Verlag für Handelswissenschaft, 1919.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.