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Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910

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Bibliographic data

Metadata: Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910

Monograph

Identifikator:
1751319059
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-129553
Document type:
Monograph
Title:
Répertoire des administrateurs & commissaires de société, des banques, banquiers et agents de change de France et de Belgique
Place of publication:
Paris [u.a.]
Year of publication:
[1926]
Scope:
1316 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Répertoire des administrateurs, commissaires, liquidateurs, curateurs, etc., de sociétés
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910
  • Title page
  • Contents
  • Die Statistik der privaten industriellen Unternehmungen
  • Zweck, Methode und Material der vorliegenden Arbeit
  • Bearbeitung des Materials
  • Die Aktiengesellschaften der einzelnen Industrien
  • Die durchschnittliche Kapitals- und Vermögensverteilung in den Jahren 1901 bis 1910
  • Schluß

Full text

29 
1903 mit 12,9% wird verursacht einmal durch vereinbarte freiwillige Einschränkung der Erzeugung, 
und ferner durch ungewöhnlich hohe Ausfuhr der Produkte im verflossenen Geschäftsjahr 1902/03; 
ihre größte Höhe erreichten sie 1905 mit 45,1% hauptsächlich durch Verminderung des Absatzes. 
Alle Gesellschaften sind in ausgedehntem Maße teilweise miteinander, teilweise mit anderen 
verwandten Unternehmen durch Beteiligung oder durch Effektenbesitz verbunden; infolgedessen ist 
das auf Wertpapiere und Beteiligungen entfallende Anlagevermögen recht hoch; durchschnittlich beträgt 
es 20,7% des Gesamtvermögens. 
Die Abschreibungen sind entsprechend dem niedrigen produzierenden Anlagevermögen gering; 
sie belaufen sich auf 1,5 % des Gesamtvermögens. 
5. Sonstige Nahrungsmittelindustrien. 
Tabelle 32. 
In den Gesellschaften der sonstigen Nahrungsmittelindustrien, im Jahre 1901 5 und im 
Jahre 1910 7 Gesellschaften, sind zusammengefaßt die Schokolade- und Stärkefabriken, je eine 
Fleisch waren -, Speisefett- und Eisfabrik, ferner von 1901 bis 1907 eine Zichorienfabrik, also Unter 
nehmen von zum Teil recht verschiedenen Gebieten und Betriebsbedingungen, denen Verschiedenheiten 
in der Kapitals- und Vermögensverteilung entsprechen. 
Das eigene Kapital beträgt im Durchschnitt 113,8% des Aktienkapitals. Das fremde Kapital 
beläuft sich auf 58,2 % des eigenen Kapitals, wovon 23,6% auf Anleihen und Hypotheken, die 
26,8% des Aktienkapitals betragen, entfallen. 
Im produzierenden Vermögen überwiegt das Anlagevermögen; durchschnittlich setzt es sich 
zusammen aus 54,7% produzierendem Anlagevermögen und 45.3% Betriebsvermögen, einschließlich 
22,2% Vorräte. 
Der Anteil der Wertpapiere und Beteiligungen am Gesamtvermögen ist hoch; er beträgt 14,7%, 
doch ist zu berücksichtigen, daß hiervon rund % auf eine einzige der Gesellschaften 1 entfallen. 
Die jährlichen Abschreibungen belaufen sich auf 1,8% des Gesamtvermögens, 
XIV. Bekleidungsgewerbe. 
Tabelle 33. 
Die Gesellschaften der Bekleidungsindustrie umfassen die Schuh-, Wäsche-, Hut- und 
Pelzwarenfabriken. Die Anzahl der Gesellschaften wächst von 3 im Jahre 1901 auf 5 im Jahre 1910, 
Das eigene Kapital nimmt im Laufe der 10 Jahre zu; durchschnittlich beträgt es 115,3% des 
Aktienkapitals. Das fremde Kapital ist im Vergleich mit dem eigenen Kapital sehr gering; durchschnittlich 
erreicht es nur 24,2 % des eigenen Kapitals, wovon auf Anleihen und Hypotheken, die sich auf 
12,5% des Aktienkapitals belaufen, 10,6% entfallen. Die starke Zunahme des fremden Kapitals 
in den Jahren 1906 bis 1910 beruht auf dem Hinzutritt einer Gesellschaft 2 , auf die allein in diesen 
Jahren mehr als % des gesamten fremden Kapitals entfallen. 
Das produzierende Vermögen zeigt in seiner Zusammensetzung größere Verschiedenheiten, 
doch überwiegt nur 1901 das produzierende Anlagevermögen; durchschnittlich besteht das produzierende 
Vermögen aus 34,5% produzierendem Anlagevermögen und 65,5% Betriebsvermögen, einschließlich 
2 8,6% Vorräte. 
Der Anteil der Wertpapiere und Beteiligungen mit 1,4 % des Gesamtvermögens ist unbedeutend. 
Die jährlichen Abschreibungen belaufen sich auf 2,7 % des Gesamtvermögens. 
XV. Graphische Gewerbe. 
Tabelle 34. 
Die Zahl der Gesellschaften der graphischen Gewerbe wächst von 4 im Jahre 1901 auf 
8 im Jahre 1910; neben der Herstellung und dem Verlag graphischer Erzeugnisse betreiben sie zum 
Teil die Fabrikation von Luxuspapieren, photograpischen Papieren usw. 
Das eigene Kapital zeigt eine allmähliche Zunahme; seine Verminderung im Jahre 1909 
beruht auf Inanspruchnahme der Reserven zur Beseitigung eines größeren Verlustes einer Gesellschaft 3 ; 
durchschnittlich beträgt es 110,3 % des Aktienkapitals. Bei dem in den einzelnen Jahren sehr ver 
schieden hohen fremden Kapital übefwiegen von 1904 an die kurzfristigen Schulden; durchschnittlich 
1) Gebr. Stollwerck A.-G. 
2) Ver. Fränkische Schuhfabriken A.-G.: ult. 1910 betragen bei einem Aktienkapital von 4 Mill. Mk. die 
Obligationen 5,79, die kurzfristigen Schulden 1959 in 1000 Mk. 
3) Neue Photographische Gesellschaft.
	        

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Das Land Der Unbegrenzten Möglichkeiten. F. Fontane & Co., 1911.
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