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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
1751319059
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-129553
Document type:
Monograph
Title:
Répertoire des administrateurs & commissaires de société, des banques, banquiers et agents de change de France et de Belgique
Place of publication:
Paris [u.a.]
Year of publication:
[1926]
Scope:
1316 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Répertoire des administrateurs, commissaires, liquidateurs, curateurs, etc., de sociétés
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

92 
— 
Unsere Gegner brüllen uns zu: es besteht eine ewige 
underänderliche Moral, ihre höchsten Gebote sind immm 
dieselben. 
Wir antworten ruhig: beweist es. Nicht mit Pathos 
und Rhetorik, nicht mil eigenmaͤchtiger Selbstüberhebung 
und mit tönenden Verdamm ungsurteslen über uns, sondern 
historisch, mit Tatsachen, die jeder kennen oder umer 
suchen kann 
Sie können es nicht 
Wir dagegen haben, indem wir uns auf Darwin und 
autsky stüßen, dargetau, daß erstens in der menschlichen 
Brust ein Drang, anderen zu helfen, lebt, ein sittliches Ge 
bot rein irdischen, ja tierischen Ursprungs, daß aber zwei— 
tens durch den Kampf um das Eigentum, durch die Kon—⸗ 
kurrenz und den Klassenkampf die Aeußerung dieses Silten— 
gesetzes immer verschieden ist, und daß gegenüber Klassen⸗ 
genossen das Sittengesetz ganz anders dautet als gegen⸗ 
über Klassengegnern. 
Jeder weiß, daß dem so ist; jeder kann es tagtäglich 
bei sich selbst und bei anderen beobachten. Wir haben also 
Tatsachen gegen hohleée Behauptungen ge— 
stellt. 
Aus unseren Beweisen geht auch klar hervor, daß 
gegenüber dem Feind, sei es des Stammes, des Sande, 
oder der Klasse, die hohen Gebote der Moral nicht gelten, 
daß im Gegenteil die Moral, die uns gebietet, unseren 
Genossen zu helfen, uns damit zugleich zwingt, den Feind, 
der ihnen nachstellt, zu vernichlen Daß also die Gebote 
der Selbstaufopferung, der Solidarität, der Ehrlichkeit und 
der Treue gegenüber dem Feind der Klaffe nmicht gelten. 
Auch das finden unsere Geguer schauderhaft, daß wir 
das sa gen, und sie derho hnen uns deswegen. Aber 
ruhig kznnen wir wiederum darauf hinweisen, daß gerade 
sie selbst, Konservative, Liberale, Kletitale und Dens 
kraten, fortwährend nichts anderes zun deun sie ver— 
veigern tagein, tagaus, jahrein, jahraus den Feinden 
ihrer Klasse, den Arbeltern, * Notwendigste; sie 
opfern nichts vom Besitz ihrer Klasse, außer was ihnen 
durch die Angst vor der Macht der Arbeue abgerungen 
wird; sie zeigen nicht die geringste Solidarität mit den 
Arbeitern, sondern schlagen sie in Fesseln, wenn sie sich 
zu regen versuchen, und maßregeln sie, wie bei dem hollan⸗ 
dischen Eisenbahnerstreik; se sind nicht ehrlich und treu 
gegen sie, sondern sie machen ihnen regelmäßig bei der 
Wahlurne Versprechungen, die sie nicht halten Umd
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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