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Bevölkerungslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Bevölkerungslehre

Monograph

Identifikator:
1751319059
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-129553
Document type:
Monograph
Title:
Répertoire des administrateurs & commissaires de société, des banques, banquiers et agents de change de France et de Belgique
Place of publication:
Paris [u.a.]
Year of publication:
[1926]
Scope:
1316 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Répertoire des administrateurs, commissaires, liquidateurs, curateurs, etc., de sociétés
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bevölkerungslehre
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Gegenstand und Stellung der Bevölkerungslehre
  • Erster geschichtlicher Teil. Die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Anschauungen und lehren darüber
  • Zweiter systematisch-theoretischer Teil. Volkszahl, Volkswachstum und Nahrungsspielraum
  • Dritter Teil. Ergebnisse
  • Namenverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

WS 
Erster geschichtlicher Teil 
sind, sich den erforderlichen Nahrungsspielraum zu beschaffen und wie 
davon ihre ganze Lebensweise auf das stärkste beeinflußt wird. 
Freilich liegt darin nur die eine Seite dieser primitiven Bevölke- 
rungspolitik. Wir begegnen jedoch gerade als Folge dieser 
zwangsläufigen und harten Beziehungen zwischen Wirtschaft und 
Bevölkerung auf dieser Stufe tief einschneidenden Mitteln, um die 
Volkszahl selbst zu beeinflussen und der Größe des Nahrungsspiel- 
faumes anzupassen. 
Bei der Fortpflanzung und dem Wachstum der primitiven 
Völkerschaften ist jedoch zweierlei scharf zu scheiden. Auf der 
einen Seite ist häufig beobachtet worden, daß zahlreiche dieser 
Völkerschaften, vor allem auch in den Kolonien, in starker Abnahme 
und vielfach im Aussterben begriffen sind !). Das hat — wie neuere 
Forschungen gezeigt haben — mannigfache Ursachen. In vielfacher 
Hinsicht hat zunächst die Berührung mit den Europäern einen sehr 
ungünstigen Einfluß ausgeübt. Es handelt sich namentlich um die 
Einschleppung von Krankheiten, um den Mißbrauch von Alkohol, 
aber auch um die Zerstörung alter gesellschaftlicher Einrichtungen. 
„Die höhere Kultur lähmt vielfach die Schaffenslust der auf ganz 
anderen wirtschaftlichen Grundlagen stehenden Naturvölker.“ Auch 
die Einschränkung ihres Wanderbereichs und das Abschießen des 
Wildes durch die Europäer mußte die Lebensweise dieser Völker- 
schaften ungünstig beeinflussen. Dazu kommen noch die äußerst 
schlechten hygienischen Zustände, die eine hohe Sterblichkeit, vor- 
nehmlich auch im Kindesalter, zur Folge haben. Auch die un- 
günstigen äußeren Lebensverhältnisse, die wir bereits kennen gelernt 
haben, sind als Hindernis eines Wachstums dieser Völkerschaften 
zu betrachten. Hierher gehören die immer wieder ‚auftretenden 
Hungersnöte; auch dort, wo bereits ein primitiver Ackerbau besteht, 
üben Wetter und Mißernten auf die Lebenslage einen wesentlich 
stärkeren Einfluß aus als bei uns, weil der primitive Mensch vielmehr 
von der Hand in den Mund lebt und für die Zukunft keine Vor- 
sorge trifft. + 
Dazu treten aber dann noch die mannigfachen Bestrebungen, 
*) Vgl. zu dieser Seite der Frage: W. H. R. Rivers, Essays on the depopula- 
lion. of Melanasia. Cambridge 1922. — H. Blum, Das Bevölkerungsproblem im 
stillen Weltmeer, 1922. — H. Fehlinger, Die Fortpflanzung der Natur- und Kultur- 
völker, 1921. — O. Peiper, Der Bevölkerungsrückgang in den tropischen Kolonien 
Afrikas und der Südsee, 1920. — Derselbe, Geburtenhäufigkeit, Säuglings- und 
Kindersterblichkeit und Säuglingsernährung in dem früheren Deutsch-Ostafrika, 10920, — 
E. Gerland, Über das Aussterben der Naturvölker, 1868.
	        

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Der Briefwechsel Zwischen Marx Und Engels 1861-1867 / Herausgegeben von D. Rjazanov. Marx-Engels-Verlag G. M. B. H., 1930.
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