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Grundriß des deutschen Zollrechts

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Bibliographic data

fullscreen: Grundriß des deutschen Zollrechts

Monograph

Identifikator:
1753937256
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-129408
Document type:
Monograph
Author:
Lösener, Bernhard http://d-nb.info/gnd/122898427
Title:
Grundriß des deutschen Zollrechts
Place of publication:
Hamburg, Berlin, Leipzig
Publisher:
Hermes
Year of publication:
1927
Scope:
153 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Teil. Dier Zoillbefreiungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß des deutschen Zollrechts
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil. Die Grundlagen
  • Zweiter Teil. Das Zollaufkommen und seine rechtlichen Voraussetzungen
  • Dritter Teil. Das Zollverfahren
  • Vierter Teil. Dier Zoillbefreiungen
  • Fünfter Teil. § 27, Das Zollstrafrecht
  • Index

Full text

] I123 = 
[chreibung oder durch Hinterlegung von Mufstern bei der Zoll- 
stelle, eine hinreichende Sicherung der Nämlichkeit erreicht 
werden (8§88 11 und 12 V.O.). Notfalls kann dies auch durch 
eine b eso nd ere Buchk ontr olle nach Maßgabe des 
§ 135 V.O. geschehen. Kann die Nämlichkeit in keiner Form 
ausreichend festgehalten werden, so muß der Antrag abgelehnt 
werden. Wenn die Ware Stück für Stück festgehalten wird, 
so spricht man von einem Stückveredelungsverkehr, geschieht 
dies nur der Menge nach, so liegt ein Mengenveredelungs- 
verkehr vor. Diese Unterscheidung spielt nicht nur bei Beur- 
teilung dieses Punktes eine Rolle, sondern auch bei der Bu- 
chung und Zollabrechnung w ä h r e n d des Verkehrs. 
In welche der erwähnten verschiedenen Gruppen ein ein- 
zelner Veredelungsverkehr gehört, wird in seiner B enen- 
nung ausgedrückt, z. B. aktiver ständiger Eigenveredelungs- 
verkehr mit Stückveredelung; aktiver nichtständiger (oder ein- 
maliger) Lohnveredelungsverkehr mit Mengenveredelung usw. 
Wenn die zu veredelnde ausländische Ware einem E in- 
fuhr v erb ot unterliegt, so steht dies der Genehmigung 
des Antrages nur dann hindernd im Wege, wenn es sich um 
eines der Einfuhrverbote handelt, die aus polizeilichen Grün- 
den ergangen sind, nicht aber bei Einfuhrverboten aus dem 
Gebiete der Außenhandelskontrolle (siehe oben S. 25 ff.). Für 
einen Veredelungsverkehr mit solchen Waren, die durch einen 
Zollkrieg getroffen werden, gilt dies allerdings nicht ohne 
Einschränkung. 
Die Zollaufsicht währ end der Veredelung 
ist in 8S8 9 bis 19 V.O. eingehend geregelt. 
. Die Waren bleiben vom Eingange an bis zu ihrer Wie- 
derausfuhr im gebundenen Verkehr. Sie werden dem Ver- 
edeler in der Regel auf Begleitschein oder Begleitzettel zuge- 
leitet und in derselben Weise wieder ausgeführt. Doch kann 
der Veredeler sie gemäß §8 9 V.O. auch in der Weise „ein- 
führen“, daß er sie von einem Zollager entnimmt, und „aus- 
führen“, indem er sie auf ein solches Lager verbringt (siehe 
auch S. 123). Während des Aufenthaltes bei dem Veredeler 
werden die Waren gleichfalls von der Zollstelle buchmäßig 
festgehalten (was nicht mit der oben auf dieser Seite erwähnten 
Buchkontrolle, die beim Veredeler geführt wird, zu verwechseln 
Ü
	        

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Grundriß Des Deutschen Zollrechts. Hermes, 1927.
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