Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
1755492553
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-133529
Document type:
Monograph
Author:
Miller, Harry Edward http://d-nb.info/gnd/1055250875
Title:
Banking theories in the United States before 1860
Place of publication:
Cambridge
Publisher:
Harvard University Press
Year of publication:
1927
Scope:
XI, 240 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part II. The utility of banks as agencies in the distribution of loanable funds
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

5 
jetzt einigermaßen übersehen, seitdem wir hierüber durch die Bücher 
von Auguste Bechaux, „Die französische Nationalökonomie der 
Gegenwart“, übers, v. Wampach (1903) und von ßaymund de 
Waha „Die Nationalökonomie in Frankreich“ (1910) unterrichtet 
sind. Selbst der letztere widmet der Methode Le Play’s zwar auch 
nur 10 Seiten; dafür bespricht er aber um so ausführlicher die 
Methoden seiner Nachfolger, sowohl der Schule der „Reforme sociale“, 
wie der Schule der „Science sociale“. 
Die Methode Le Play’s können wir vollständig erst würdigen, 
seitdem wir diejenige Thiinen’s genauer kennen gelernt und in ihrer 
vorbildlichen Bedeutung erfaßt haben. Wie Thünen und wie Le 
Play dazu kamen, eine neue wissenschaftliche Methode anzuwenden, 
soll hier zunächst nur ganz kurz und äußerlich betrachtet werden. 
Thünen und Le Play. Dasjenige Problem, welches Thünen 
veranlaßte, eine neue wissenschaftliche Methode anzuwenden, war 
ein Problem der landwirtschaftlichen Produktion J ). Gegenüber dem 
unbedingt vorwärtsdrängenden Optimismus Albrecht Thaer’s, des 
großen Reformators der deutschen Landwirtschaft, dem Thünen an 
fangs folgte (wodurch er gleich anderen Landwirten an den Rand 
des Ruins gelangte), — erkannte er später, daß die auf solche Weise 
(durch unzureichende Induktionen und überwiegende Deduktionen) 
entstandenen Ergebnisse „nie mit der Wirklichkeit übereinstimmen 
konnten, und daß er, wenn er etwas Nützliches und Brauchbares 
hervorbringen wollte, die Grundlage zu seinem Kalkül erst aus der 
Erfahrung entnehmen müsse“. Er wurde durch die Erfahrung ver 
anlaßt, die Anwendbarkeit der von Thaer bedingungslos geforderten 
intensiven Wirtschaftsweise genau zu prüfen und ihre Abhängigkeit 
von bestimmten gegebenen Voraussetzungen festzustellen. Zu dem 
Zwecke gruppierte er Kosten und Erträge der einzelnen Betriebs 
zweige und verglich die Reinerträge verschiedener Betriebs-Systeme 
bei gleichbleibenden wie bei wechselnden Getreidepreisen. Die 
gleiche Methode suchte er in möglichst weitem Umfange auf andere 
Probleme anzuwenden, ist jedoch dabei nicht wesentlich über den 
Rahmen des landwirtschaftlichen Betriebs hinausgelangt. Als er zu 
einem „sozialen“ Problem überging (Bestimmung des „naturgemäßen 
Arbeitslohns“), kehrte er wieder zu überwiegender Deduktion zurück, 
weil er im Kreise seiner Beobachtungen dafür kein ausreichendes 
Material an Erfahrungen finden konnte. 
’) Vgl. Mer Thünen-ArcMv I, 16 ff., 112, 547 ff.; II, 520 ff.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Procedures in Employment Psychology. Shaw, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.