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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1757028552
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-135495
Document type:
Monograph
Title:
The agricultural output of England and Wales 1925
Place of publication:
London
Publisher:
Stat. Off.
Year of publication:
1927
Scope:
XV, 152 Seiten
graph. Darst., Kt.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

190 Zwölftes Buch. Erstes Kapitel. 
Kapitalbildung, von Zeiten mithin, da der einzelne seine Zukunft 
überhaupt nicht allein für sich durch Ersparnisse oder Darlehen 
zu sichern vermochte, sondern des Schutzes seiner Umgebung 
bedurfte: darum war sie staatliche Zwangsbildung. Gilde 
und Zunft dagegen gehörten bereits einem Zeitalter an, das die 
Möglichkeit kleiner Kapitalanhäufungen und somit auch die Mög— 
lichkeit ẽͤkonomischer Selbstsicherung wenn nicht kannte, so doch 
schon ahnte. Darum waren sie ihrem Ursprunge nach autonome 
Bildungen von unten her, Verbände, welche gegenüber der noch 
bestehenden Kapitalarmut die volle Lebensfürsorge nicht erst 
möglich machen, sondern nur erleichtern sollten: schon stellte sich 
in ihnen neben den alten absoluten Assoziationszwang ein klein 
wenig die beginnende Freiheit des Individuums. 
Aber freilich zeigte sich, daß ein absolut freier Zusammen— 
schluß gleichgesinnter Handwerksgenossen zur Zunft doch noch 
nicht kräftig genug in seinem Bestande war, um die Genossen 
in vollkommener Sicherheit zu erhalten und zu fördern; sehr 
bald jedenfalls verlangte man nach staatlichem, städtischem 
Schutze. Die Handwerkerbewegung lief damit zunächst hinaus 
auf den Wunsch amtlicher Anerkennung der zünftigen Ge— 
nossenschaften: erst damit schien das Leben dieser und die 
Handhabung der genossenschaftlichen Vorschriften in ihnen völlig 
gesichert. 
Der Wunsch fand von seiten der städtischen Verwaltung, 
mochte sie durch einen alten fürstlichen Stadtherrn oder durch 
einen jungen autonomen Rat vertreten sein, fast überall Ent—⸗ 
gegenkommen. Die Arbeit, welche die Handwerker leisteten, 
wurde von dieser Seite her noch durchaus unter den Begriff 
des Dienstes gebracht: an Stelle der alten ländlichen Hörigkeit 
gegenüber einem Grundherrn war für die Anschauung der 
Stadtherren jetzt gleichsam eine freiere Hörigkeit der Hand— 
werker gegenüber dem bürgerlichen Publikum getreten, und dessen 
Interesse war obrigkeitlich zu wahren. Wie konnte das besser 
geschehen, als indem man die Zunft mit gewissen Rechten 
ausstattete gegen die Verpflichtung, den gewerblichen Wünschen 
der Herrschaft nachzukommen?
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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