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La Roumanie économique en 1926

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Bibliographic data

fullscreen: La Roumanie économique en 1926

Monograph

Identifikator:
175792096X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136822
Document type:
Monograph
Title:
La Roumanie économique en 1926
Place of publication:
Bucarest
Publisher:
Impr. de la Cour Royale
Year of publication:
1927
Scope:
95, [28] S.
Ill., Kt., graph. Darst.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Tableaux statistiques]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • La Roumanie économique en 1926
  • Title page
  • I. - Généralités
  • II. - Agriculture
  • III. - Bois et forêts
  • IV. - Animaux domestiques
  • V. - Pêche
  • VI. - Commerce
  • VII. - Finances publiques
  • VIII. - Circulation fiduciaire
  • IX. - Richesse nationale de la Roumanie
  • X. - Enterprises financières privées
  • XI. - Coopération
  • XII. - Banques populaires
  • XIII. - Grande industrie
  • XIV. - Industrie du pétrole
  • XV. - Monopoles d'etat
  • XVI. - Transports
  • XVII. - Postes, télégraphes et téléphones
  • XIX. - Conclusion
  • [Tableaux statistiques]
  • Contents

Full text

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33 3 diesen Einnahmen der Zuhälter müssen ferner ihre „Geschäftsspesen", ihre Ausgaben für Getränke, Zigarren, Droschken usw. geschlagen werden. „Alle Mädchen der Friedrichstraße," so äußert sich Hans Oswald in seiner Schrift „Das Zuhältertum in Berlin" (Großstadt- Dokumente Band 5) „leben auf größerem Fuße — und ebenso der Zuhälter. Ihre Lebenshaltung bewegt sich in der Linie des mit reichlichem Einkommen gesegneten Mittelstandes der Großstadt. Im Scheunenviertel aber leben die Zuhälter etwa wie ein besser gestellter Arheiter. Ebenso im Osten Berlins und im Südosten. Unter diese Lebenshaltung herunter gehen'eigentlich nur die Kanalbrüder, eine Art Pennbrüder, die es mit den Schiffsdirnen halten." Den sich über die großstädtische Prostitution ergießenden Gold regen leiten zahllose parasitische Elemente in die eigene Tasche Die Prostituierte wird in der heutigen Gesellschaft nicht nur entseelt, sondern ihr entseelter Körper hat noch ganze Schwärme sozialer Schmeißfliegen zu ernähren. Der sich an die Prostitution knüpfende menschenmörderische Fluch spricht sich aber noch nicht erschöpfend' in all den Riesensummen aus, die das Dirnenheer mit ihrem schmarotzerischen Anhang ver schlingt. Vom Freudenhaus bis zum Krankenhaus ist nur ein Schritt. Nicht fern von den gleißenden Herrlichkeiten der Friedrichstraße Berlins taucht der graue unheimliche Riesenbau der Charite auf, in den die Trümmerstücke von dem brausenden Ozean feiler Liebes freuden hineintreiben. Es ist unmöglich, auch nur in ganz großen Ziffern den Geides wert des durch die Prostitution verursachten sozialen Unheils zu bestimmen. Und doch wollen wir wenigstens eine ungefähre Vor stellung von den ungeheuren materiellen Schäden, die heute die Prostitution verschuldet, in dem Leser erwecken. In der Klassenwelt des Dirnentums figuriert eine Gruppe von Dirnen, die aus dem schamlosen Fleischmarkt der eleganten Ballsüle 60—100 Mark für den Verkauf ihres Leibes lösen. Köpfereich sind dann die Schichten der Halbwelt, die allein für ihre Wohnung und ihren Lebensunterhalt 10—12 Mark täglich zahlen müssen. Die Namen von über 4000 Prostituierten sind allein in den Büchern der Sittenpolizei von Berlin eingezeichnet. Verdient nun jede dieser Prostituierten nur 5 Mark täglich, so streichen alljährlich die 4000 Prostituierten schon 7,3 Millionen Mark ein. Auf 30 000 bis 50 000 wird diö wimmelnde Armee der geheimen Prostitution Berlins geschäht. Doch schreiben wir von der Ziffer der 50 000 Dirnen sofort 30 000 ab, so haben wir immer noch einen Heerhaufen von 20 000 Prostituierten, der alljährlich schon über 7 Millionen Mark verschlingt, wenn nur jede dieser 20 000 Dirnen aus der schnöden Verschacherung ihrer Person 1 Mark täglich gewinnt. Man wird vielleicht nicht bei der Kalkulation der Geldopfer, die alljährlich die Prostitution Berlins fordert, fehlgehen, wenn inan die schon berechnete Summe von 14,3 Millionen verdoppelt und

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Die Prostitution Als Soziale Klassenerscheinung Und Ihre Sozialpolitische Bekämpfung. Buchhandlung Vorwärts, 1905.
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