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La Roumanie économique en 1926

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Bibliographic data

fullscreen: Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft

Monograph

Identifikator:
175792096X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136822
Document type:
Monograph
Title:
La Roumanie économique en 1926
Place of publication:
Bucarest
Publisher:
Impr. de la Cour Royale
Year of publication:
1927
Scope:
95, [28] S.
Ill., Kt., graph. Darst.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Tableaux statistiques]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Durch die Kriegswirtschaft zur Naturalwirtschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

147 
VI. 
Kriegswirtschaft, VerwaltungsWirtschaft, 
Naturalwirtschaft. 
(1917.) 
Wir alle fühlen, daß wir große Veränderungen unserer Lebensordnung 
erleben, dennoch fällt es schwer, anzugeben, worin diese Wandlungen eigent 
lich bestehen, und sie zu großen Gruppen zusammensufassen. Wir vermögen 
nur jene Tatbestände festzuhalten, die wir begrifflich zu erfassen vermögen. 
Es ist daher eine unabweisbare Notwendigkeit, solche Begriffe als Handwerk 
zeuge zu schaffen, die zur Bearbeitung der gegenwärtigen Wirklichkeit ge 
eignet sind. Während des letzten Weltkrieges, der vor ungefähr einem Jahr 
hundert die Welt erschütterte, wurde dies versäumt. Die Revolutionskriege 
hatten ebenso wie die Kriege Napoleons die meisten jener Einrichtungen und 
Maßnahmen, wenn auch in geringerem Umfang, gezeitigt, welche wir in den 
eben verflossenen Kriegsjahren als Neuerungen einzuführen glaubten. Das 
Fehlen eines entsprechenden begrifflichen Gefäßes war eine wesentliche Ur 
sache, weshalb wir aus jenen bedeutsamen Tatsachen so wenig an Erkenntnis 
für den bevorstehenden Weltkrieg geschöpft hatten. Auch damals hatte man 
Rationierung, Produktionszwang, Zentralisation der Verteilung und vieles andere 
gekannt und viele der schweren Erfahrungen gesammelt, welche uns jetzt 
bei den ersten Versuchen nicht erspart blieben. Die Theorie der napoleonischen 
Epoche und der Folgezeit war aber im allgemeinen auf verkehrswirtschaft 
liche Erwägungen beschränkt, sChob durchweg die Geldrechnung in den Vor 
dergrund, statt die Dinge unmittelbar zu erfassen, und erschwerte durch An 
wendung derselben auf die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung die Verarbeitung 
jener Erscheinungen. Es ergibt sich für uns, um diesen Fehler zu vermeiden, 
die drängende wissenschaftliche Aufgabe, eine den heutigen Ereignissen an 
gemessene Begriffswelt zu schaffen, ganz gleich, ob man diese Ereignisse für 
Vorläufer kommender Dinge oder für Teilerscheinungen eines flüchtigen Zwi 
schenspiels der Weltgeschichte hält. 
Die Verkehrswirtschaft beherrschte das Denken der Menschen 
durch ein Jahrhundert; auch solche, welche diese Lebensordnung bekämpften, 
bedienten sich ihrer Begriffe. So kam es, daß für die Kriegswirt 
schaftslehre kein Platz im Rahmen der überlieferten Wirtschaftstheorie 
war, weil diese die in Kriegszeiten besonders häufige organisierte Regelung 
von Erzeugung, Verbrauch, Vorratsbildung usw. zu erörtern nicht gewohnt 
war. Als daher zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Kriegswirtschaftslehre 
als Forderung aufgestellt wurde, war damit zugleich das Programm für eine 
weitere Ausgestaltung der Wirtschaftstheorie gegeben. In einer vollständigen 
Wirtschaftslehre müßten sich ja alle Erscheinungen der Kriegszeit als Spezial 
fälle vorfinden. Solange das freilich nicht der Fall war, mußte die Kriegs 
wirtschaftslehre diese Lücken, so gut es ging, auf eigene Faust auszufüllen 
suchen. 
Wenn wir nun die Ansicht aussprechen, daß die Erfahrungen dieses 
Krieges für die Erkenntnis unverloren bleiben werden, so stützen wir dieselbe 
vor allem auf die Tatsache, daß die Einrichtungen der gegenwärtigen 
Kriegswirtschaft weit tiefer in das Leben eingegriffen haben, als jene der 
napoleonischen Epoche, vor allem aber auch darauf, daß eine zunehmende 
Zahl von Männern in der gegenwärtigen Lebensordnung etwas Bedeutsames 
erblickt und dementsprechend ihr gedankliche Aufmerksamkeit zu 
lo*
	        

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Durch Die Kriegswirtschaft Zur Naturalwirtschaft. Verlag von Georg D. W. Callwey, 1919.
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