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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

und entspringt ihr Denken nicht dem Produktionsprozeß, 
der diese Klassen erzeugte? 
Setzt nicht das Fürstentum, die Buregukratie, das 
Parlament auf Produktionsverhältnisse gegründete Eigen— 
tums⸗ oder Klasseninteressen voraus, die nach innen gegen 
andere Klassen, nach außen gegen andere Völker geschützt 
werden müssen? Ist nicht die Regierung der Zentralaus— 
schuß der Bourgeoisie, der Eigentum und Interessen der 
Bourgeoisie verleidigt? Sie selbst und das Wissen, die 
Kenntnisse, die sie zu diesem Zweck besitzt, entspringen den 
gesellschaftlichen Bedürfnissen, den Bedürfnissen des Pro— 
duktionsprozesses und des Eigentums Die Kenntnisse ihrer 
Mitglieder dienen zur Aufrechterhaltung der bestehenden 
Produktions⸗ und Eigentumsverhältnisse 
Und was ist die Rolle der Geistlichkeit, der Pfarrer 
und Priester? Soweit sie reaktionär sind, dienen sie mit 
ihrer Forderung, daß man sich den Dogmen der Kirche und 
bestimmten sittlichen Geboten bedingungslos unterwerfe, 
öffentlich dazu, die alte Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Do— 
zu dient ihr Wissen dazu wurde es auf den Hochschulen 
geformt; es besteht ein gesellschaftliches, ein Klassenbedürf— 
nis nach Leuten, die diese Dinge predigen Soweit sie fort— 
schrittlich sind, berkündigen sie die Herrschaft Gottes über 
die Welt, die Herrschaft der Seele über die Sinne, des 
Geistes über den Stoff, und so helfen sie der Bourgeoisie 
—die sie dazu erzog — daß sie die Herrschaft über die 
Arbeit behält. 
Das Produktions⸗ und Eigentumssystem brauchte auf 
einer gewissen Entwicklungshöhe Priester, Juristen, Phy— 
siker, Technker Es erzeugte sie, und durch das gesellschaft— 
liche Bedürfnis strbmen der Gesellschaft fortwaͤhrend die 
Träger, die Darsteller dieser gesellschaftlichen Rollen zu— 
Das Individuum bildet sich ein, daß es aus freiem Willen 
einen dieser Berufe wähle, und daß die dort gehegten An— 
schauungen „die eigentlichen bestimmenden Ursachen und 
der Ausgangspunkt seiner Tätigkeit seien“ In der Wirk⸗ 
lichkeit werden diese Anschauungen und auch in erster Linie 
seine Wahl, vom Produktionsprozeß bestimmt 
Und um das letzte und beste Beispiel zu wählen; 
Braucht das Proletariat jetzt 1919, nicht eine bestimmte 
Kenntnis, die Kenntnis der Gesellschaft? Braucht es diese 
nicht immer mehr, jeden Tag? Und wie kommt dies? Doch 
durch den immer größeren Druck, unter welchem diese 
Klasse jetzt liegt, durch den immer heftigeren Klassendruck, 
durch die Revolution, die ausbricht, durch den Kommunis
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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