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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

35 
Gesellschaft praktisch braucht und die sie in ihren bestimmten 
Verhältnissen einführen kann. Also sowohl der Ursprung 
wie die Entwicklung des Werkzeugs ist gesellschaftlicher 
Natur. Ihre Wurzeln sind nicht im Geist des Einzel— 
menschen, sondern in der Gesellschaft zu suchen. 
Zum Schlusse ein Beispiel aus der Zeit, als der Mensch 
ae seine ersten Werkzeuge zu verfertigen anfing. Wir eut— 
lehnen es Kautskys „Ethik und materialistische Geschichts— 
auffassung“ Dort lesen wir (S. 83): 
„Sobald der Urmensch den Speer besaß, war er instand 
gesetzt, nach größeren Tieren zu jagen. Hatte bis dahin 
seine Nahrung vorwiegend aus Baumfrüchten und Insekten 
sowie Vogeleiern und jungen Vögeln bestanden, so konnte 
er jetzt auch größere Tiere erlegen, das Fleisch wurde von 
nun an für seine Ernährung wichtiger. Die meisten grö— 
ßeren Tiere halten sich aber auf dem Erdboden auf, nicht in 
den Bäumen; die Jagd zog ihn also aus seinen luftigen 
Regionen auf die Erde herab. Noch mehr. Die jagdbarsten 
Tiere, die Wiederkäuer, sind nur wenig im Urwald zu 
kreffen; sie ziehen ihm weite Wiesenflächen, Prärien vor. 
Je mehr der Mensch ein Jäger wurde, desto eher konnte er 
aus dem tropischen Urwald heraus, in den der Urmensch 
gebannt gewesen.“ 
„Diese Darstellung ist, wie gesagt, eine rein auf Ver— 
mutungen gegründete. Der Entwicklungsgang kann auch 
der umgekehrte gewesen sein. Ebensogut wie die Erfindung 
des Werkzeugs und der Waffe den Menschen treiben konnte, 
aus dem Urwald in freieres Grasland mit zerstreuterem 
Baumwuchs hinauszuziehen, ebensogut können auch Ur— 
sachen, die den Urmenschen aus seinen Ursitzen verdrängten, 
der Anlaß zur Erfindung von Waffen und Werkzeugen ge— 
worden sein Nehmen wir zum Beispiel an, daß die Menge 
der Menschen über ihren Nahrungsspielraum hinaus 
wuchs oder eine zunehmende Trockenheit des Klimas 
immer mehr die Urwälder lichtete, in ihnen immer mehr 
Grasland auftauchen ließ. In allen diesen Fällen wurde 
der Urmensch gedrängt, seinem Baumleben zu entsagen und 
sich mehr auf dem Erdboden zu bewegen; er mußte nun auch 
mehr nach tierischer Nahrung suchen und konnte sich nicht 
mehr in so hohem Grade von Baumfrüchten nähren. Die 
neue Lebensweise veranlaßte ihn, öfters Steine und Stöcke 
zu gebrauchen, und brachte ihm so die Erfindung der ersten 
Werkzeuge und Waffen näher!“ 
„Welchen Entwicklungsgang man auch immer an— 
nehmen mag, den ersten oder den zweiten — und beide
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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