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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

— 
29— 
Zweite Bemerkung. 
Es wird hier wohl nicht nötig sein, darzutun, daß in 
diesem geistigen und materiellen Kampfe schließlich die— 
jenige Klasse siegt, die durch die Entwicklung des Produk— 
tionsprozesses zur mächtigsten, zur Besitzerin der größten 
geistigen Kraft und Wahrheit wird, die Klasse, die durch 
die aus ihrer Lage hervorgehenden Bedürfnisse dazu be— 
rufen ist, die Widersprüche zwischen den neuen Produktiv— 
kräften und den alten Produktionsverhältnissen zu lösen. 
Wir werden am Schlusse unserer Ausführungen darauf 
zurückkommen. Hier sei eine andere Bemerkung einge— 
schoben, die einen Einwand unserer Gegner zuruͤck— 
weisen soll. 
Es gibt Mitglieder der besitzenden Klassen, die zu den 
Besitzlosen überlausen. Ist das nicht ein Beweis dafür, 
daß nicht das gesellschaftliche Sein über das Denken, son— 
dern vielleicht etwas erhabenes Geistiges, etwas myste— 
— Ane über unser gesellschaftliches Handeln ent— 
eidet 
Ein Ueberläufer aus dem kapitalistischen nach dem 
proletarischen Lager kann das aus zweierlei Gründen tun, 
die auch zusammen wirksam werden können, Er hat viel— 
leicht eingesehen, daß die Zukunft dem Proletariat gehört. 
Daun wird niemand leugnen, daß der Produktionsprozeß, 
die bkonomischen Verhältnisse ihm diese Einsicht beigebracht 
haben, und daß also nicht in der „Freiheit“ des Geistes, 
sondern im gesellschaftlichen Sein die Triebfeder der Tat 
gesucht werden muß. Oder sie kann in Gefühlsgründen 
Hurzeln, weil er sich zum Beispiel lieber unter die Schwä— 
cheren als unter die Unterdrücker schart. Wir werden bei 
der Besprechung der Suttlich keit dartun, daß er auch 
in diesem Falle durch Gefühle, deren Ursprung im sozial— 
zkonomischen Leben der Menschen liegt, und nicht durch 
etwas Mysteriöses, Uebernatürliches oder absolut Geistiges 
bestimmt wird. 
D. Die Politik. 
Geben also die sozialistischen Auffassungen über das 
Eigentum und das Verbrechen ein klares Beispiel, wie die 
das Denken beeinflussen, wie der geistige 
ampf der Klassen entsteht und zur Lösung kommen muß, 
so finden wir noch viel klarere . in der Politik 
Und auch hier müssen wir das, was die Sogzialisten 
denken, als Beispiel nehmen, denn in ihren Köpfen wirken 
die neuen Produktivkräfte am stärksten.
	        

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Gesetz Betreffend Kinderarbeit in Gewerblichen Betrieben. Verlag von Gustav Fischer, 1904.
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