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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

stieg bei jeder Wahl. Die beiden Fraktionen der Sozial— 
demokratie einigten sich in Gotha. Den herrschenden Klas⸗ 
sen wurde es bei der steigenden Macht des Sozialismus 
immer unheimlicher und ängstlicher zumute. Bismarck 
versuchte ihn mit dem Sozalistengeseß 
zu knebeln. 
Mit Gewalt allein war jedoch die Arbeiterklasse nicht 
zu unterdrücken. Die Wahlen von 1881 zeigten die Wir— 
kungslosigkeit des Gesetzes. Es mußte etwas getan werden, 
die Unzufriedenheit einzudämmen. „Positide Förderung 
der Arbeiter“ kündigte die kaiserliche Botschaft an. Ein 
stümperhaftes Krankenverfsicherungsgesetz 
wird 1882 dem Reichstag vorgelegt und 1884 fertig— 
gestellt 
Die sozialistische Bewegung schreitet, trotz des So— 
zialistengeseßes, mächtig vorwärts Bei den Wahlen von 
1884, 1887, 1890 steigt die Stimmenzahl von 50000 
auf 760 000 und 1400 000. Das Sozialistengesetz bricht 
zusammen; Bismarck fliegt. Die Februarerlasse von 1890 
bersprechen Arbeiterschutz und gesetzliche Gleichberechtigung 
für die Arbeiter 
Welch ein riesiger Umschwung im Denken! In einem 
ganzen Lande, bei allen Bevölkerungsklassen! Alle neh— 
men zur sozialen Frage, das heißt zum Klassenkampf, 
Stellung! 
Und wie klar hängt das mit der Entwicklung der Tech— 
nik zusammen! Die Statistik zeigt uns, wie gerade zu 
Anfang der sechziger und der siebziger Jahre und am 
Ende der achtziger Jahre die Industrie sich gewaltig ent⸗ 
wickelte, gerade zu der Zeit, wo der Sozialismus am 
kräftigsten wuchs. Man könnte fast die Zahlen der 
wachsenden Produktion und der wachsenden Armee der 
proletarischen Kämpfer und daneben die politischen An⸗ 
schauungen der herrschenden Klassen als drei parallele Li— 
nien nebeneinauderziehen. Das Wachstum der einen 
Reihe entspricht dem der anderen; der Kampf der Klassen 
geht augenfällig aus der Entwicklung der Technik hervor 
Und wie klar zeigt sich der besondere Charakter dieser 
Entwicklung: der Kampf! Nicht aus christlichem Sinn, 
aber ebensowenig aus freiem Willen, oder durch die selbst⸗ 
herrliche ursprüngliche Wirkung der Vernunft oder durch 
den Drang irgend eines mystischen Zeitgeistes kamen Kai— 
ser und Kanzler, Minister und Politiker zu ihren neuen 
Anschauungen. Die Arbeiter selbst, sich stützend auf ihre 
Arbeit, waren es, die durch ihre Organisation, ihre Pto—
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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