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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

256 Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik. 
Eine Bank, die sich auch im Höhepunkt der Konjunktur Bewegungs 
raum sichern will, tut darum gut, bei Gewährung von Anlagekredit 
in geldflüssigen Zeiten, soweit dies irgend möglich ist, das Höchstmaß 
der Inanspruchnahme nach dem Maximalbedarf des Unternehmers 
in der vorhergehenden Konjunktur abzuschätzen. Es läßt sich kein 
bestimmtes Verhältnis zwischen den Mitteln einer Bank und ihren 
Anlagen auf dem Kapitalmärkte konstruieren, aber es ist für eine 
Bank bedenklich, wenn die Gesamtsumme der Festlegungen ihre 
Bewegungsfreiheit am Höhepunkt der Konjunktur hindert; sie kommt 
dann leicht in die Notwendigkeit, sich durch Kündigung der Kredite 
an Kunden Luft zu machen; das vielfach übliche Sieben der Kredit 
listen in der Zeit der stärksten Kapitalanspannung ist eine schwere 
Rücksichtslosigkeit, da der durch die Kündigung eines Anlagekredits 
Betroffene gerade in solchen Tagen sich schwer anderswo Geld be 
schaffen kann 1 ).“ 
Auch für den industriellen Betrieb gibt es hier je nach seiner 
Eigenart ganz bestimmte Regeln des Handelns, von deren Einhaltung 
es abhängt, in welcher Weise das betreffende Unternehmen den 
kommenden Konjunkturumschwung übersteht. Es handelt sich hier 
in erster Linie um die An- und Verkaufspolitik, um den Umfang der 
Kreditgewährung, dann aber auch darum, in welchem Maße das 
Unternehmen selbst mit Bankkredit gearbeitet und in welcher Weise 
es die so gewonnenen Mittel im Betriebe verwandt hat. 
Ganz besonders wichtig in diesem Zusammenhänge ist die 
Bilanz- und D i videndenpolitik der einzelnen Unter 
nehmungen. Es war ja schon von ihr oben einmal in -anderem Zu 
sammenhänge die Rede gewesen, als von dem Verhalten des Unter 
nehmers einer bestimmten Konjunkturlage gegenüber gesprochen 
wurde. An diese Darlegungen kann das Folgende anknüpfen. 
In früheren Zeiten hatten die meisten Unternehmungen in' Gesell 
schaftsform die Praxis, möglichst hohe Dividenden zu verteilen und 
dazu einen möglichst großen Teil der Erträgnisse des entsprechenden 
Geschäftsjahres zu verwenden. Erst in neuerer Zeit hat hier eine 
andere Praxis Platz ergriffen, indem immer mehr Unternehmungen 
dazu übergingen, steigende Teile ihrer Erträgnisse zur Kräftigung 
ihrer inneren Lage und zur Bildung von Reserven zu verwenden. 
In den einzelnen Industriezweigen sind diese neuen Grundsätze zu 
verschiedener Zeit zur Geltung gekommen. Eine Reihe großer 
*) Somary, a. a. 0. S. 259.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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