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Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov

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Bibliographic data

fullscreen: Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov

Monograph

Identifikator:
1761921606
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-140735
Document type:
Monograph
Author:
Drahn, Ernst http://d-nb.info/gnd/116194588
Title:
Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov
Edition:
2., verb. und verm. Aufl
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Prager
Year of publication:
1925
Scope:
80 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov
  • Title page
  • Contents
  • Lebensdaten Lenins und politische Ereignisse in Rußland
  • Biographien in russischer Sprache
  • Lenin-Bibliographie

Full text

30 
Er soll mich und die Meinen verschonen, ıch will ihm die Hälfte meines 
weiten Reiches geben!“ So wurden denn viele gelehrie Männer be- 
fohlen. Sie runzelten die kahlen Shirnen, legten die Finger an die 
Nasen und nach vielem Grübeln spikten sie ihre Schwanenfedern und 
begannen an Lenin also zu schreiben: „Lenin! Wenn es so steht, wie 
Du sagst, so bitten wir Dich, laß unsern Zaren Nikolaus mit Deinen 
Zauberformeln in Ruhe und nimm dafür die Hälfte des weiten 
Rußland.“ Der Brief wurde mit Eilboten in das ferne Land gesandt 
und es dauerte eine Weile, da kam eines Tages von Lenin die Ant- 
wort: „Zar Nikolaus! Es ist mir recht, was Du mir vorschlägst, ich 
will mich mit der Hälfte Deines Reiches begnügen, doch laB mich 
bestimmen, wie wir die Teilung vornehmen sollen. Es soll dies ge- 
schehen, nicht nach Gouvernements, auch nicht nach Kreisen oder Be- 
zirken, sondern folgendermaßen: Zar Nikolaus, nimm Du Dir alles, 
was weiBe Knochen hat: Generale und Würdeniräger, hochwohl- 
geborene Offiziere mit allen ihren Orden und Kreuzen, mit goldenen 
Fangschnüren und Achselstücken, mit ihren feinen Gattinnen und 
weißknochigen Kindern. Dir sollen weiter gehören alle die Herren 
Gutsbesiber mit ihrem großen Reichtum, mit ihren seidenen und 
samtenen Kleidern und ihrem Silbergeschirr, mit ihren Gattinnen und 
der Nachkommenschaft. Weiter sollen Dir zukommen alle Kaufleute 
mitsamt dem Inhalt ihrer Speicher und Magazine, mit allen Geldern 
und dem, das auf den Banken liegt. Nimm Du Dir alle Fabrikanten mit 
den Maschinen und allen Gebäuden! Mir aber, großer Zar, gib alles, 
was schwarze Knochen hat: die armen Bauern, die geplagten Sol- 
daten, die schweißigen Fabrikarbeiter mitsamt ihrem Gerümpel, ferner 
das Vieh für die Zucht, die Wiesen für das Futter und das Land für 
den Brotacker.“ — Zar Nikolaus las diesen Brief und ward sehr fröh- 
lich. Er klatschte in die Hände und tanzte von einem Bein auf das 
andere: „Meldet diesem Lenin sofort,“ befahl er. seinen Geheim- 
räten, „daß ich mit allem einverstanden bin.“ Und lachend fuhr er 
fort: „Wie kann das ein in allen Wissenschaften bewanderter Mann 
sein, der einen Zauberspruch besikt, wenn er mir alle Schäbe Ruß- 
lands überläßt und nur die Menschen der schwarzen Knochen verlangt? 
Mit unsern Schäkben werden wir uns neue Leute mit schwarzen 
Knochen dingen, aus ihnen neue Soldaten machen und in Ruhe und 
Reichtum leben.“ Von neuem kamen weise Männer herbei und 
schrieben an Lenin. Und wieder dauerte es eine Weile, da kam Lenm 
eines Tages in aller Stille an und ging zu seinem armen Volk. Der 
Zar aber entfernte sich mit seinen Leuten. Da sahen die Bauern und 
die Arbeiter und die Soldaten, daß ein Mensch von ihrem Schlage zu 
ihnen gekommen war, er streckte ihnen die Hand entgegen und be-
	        

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Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov. Prager, 1925.
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